16. Kunstpreises von Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz verliehen

Lahnsteiner Autor mit Lotto-Kunstpreis ausgezeichnet

Kulturminister Prof. Konrad Wolf ehrte die Preisträger

25.10.2017 - 12:00

Koblenz. „Freundschaft“ lautete das Motto des 16. Kunstpreises von Lotto Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für den Literaturwettbewerb wurden insgesamt 183 Einsendungen in Prosa und Lyrik eingereicht. Die Preisträger wurden nun in Koblenz mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro geehrt.

„Ich danke Lotto Rheinland-Pfalz für die Unterstützung mit der das Unternehmen es immer wieder ermöglicht, Projekte in Kunst und Kultur einem breiten Publikum erlebbar zu machen“, sagte Kulturminister Prof. Konrad Wolf in seinem Grußwort: „Die eingereichten und prämierten Beiträge beweisen, wie viel literarische Kraft und künstlerisches Potenzial in unseren Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern steckt. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich.“

Dem pflichtete auch Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner bei: „Wir können uns mit Stolz auf die Fahnen schreiben, dass wir die rheinland-pfälzische Literaturszene mit diesem etablierten Kunstpreis einmal mehr herausgefordert und zu künstlerischen Höchstleistungen gebracht haben.“ Häfner betonte, dass die Förderung der Kultur, die Partnerschaft mit dem Sport und die Unterstützung sozialer Initiativen und von Umweltprojekten wichtige Säulen des Glücksspielunternehmens seien.

Der aktuelle Wettbewerb zum Thema „Freundschaft“ inspirierte in der Tat viele Literaten aus Rheinland-Pfalz zur Teilnahme: 183 Beiträge sprechen eine deutliche Sprache. „Das Thema bietet eine schwierige und vielschichtige Thematik“, sagte der Juryvorsitzende, der Mainzer Literaturprofessor Wolfgang Düsing, der zugleich betonte, dass die Jury bei der Auswahl der Texte neben dem literarischen Niveau auch auf thematische Ausgewogenheit geachtet habe.

Die Themen-Bandbreite der eingesendeten Geschichten war groß: Digitale Oberflächenfreundschaft auf Facebook. Überlebenswichtige Freundschaft im Gefangenenlager 1945. Ergreifende Freundschaft bis zum Tod im Jugendhospiz unserer Tage. Und immer wieder eindrucksvoll war die Qualität der eingereichten Erzählungen und Gedichte.

Um objektiv und unbeeinflusst durch Namen urteilen zu können, hatten den Jury-Mitgliedern Manuskripte ohne Verfassernamen vorgelegen. „Die Tatsache, dass es ein verdeckter Wettbewerb ist, dass nicht bereits veröffentlichte Werke bekannter Autoren ausgezeichnet werden, ist jedes Mal eine echte Herausforderung für die Jury“, fasste Düsing die Arbeit der Juroren zusammen – und ergänzte augenzwinkernd: „Schon die Römer wussten: Über Geschmack lässt sich nicht streiten.“

Zur Jury gehörten neben Düsing auch die Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, die Vorsitzende der LIGA der Wohlfahrtsverbände, Sylvia Fink, Kulturstaatssekretär a.D. Walter Schumacher, der Organisator des Eifel-Literatur-Festivals, Dr. Josef Zierden sowie Dieter Noppenberger, der Vorsitzende der Lotto-Gesellschafterversammlung.

Den ersten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Michael Eisenkopf aus Lahnstein. Seine in surrealem Kontext verfasste Geschichte „Speisen oder reisen“ thematisiert eine Freundschaft, die über den Tod hinaus Bestand hat.

Der zweite Preis in Höhe von 3.500 Euro ging an Melanie Winter aus Neustadt/Wied. Ihr beklemmender Beitrag „Fatima“ beschreibt einfühlsam und aufrüttelnd das Schicksal zweier befreundeter Frauen auf der Flucht.

Den dritten Preis (dotiert mit 2.500 Euro) gewann Heidi Moor-Blank aus Lustadt für ihren unterhaltsam konzipierten Beitrag „Interview“, der in kurzen Episoden freundschaftliche Beziehungen immer von zwei Seiten beleuchtet.

Platz vier und 1.000 Euro gingen an Elisabeth Häring aus Sinzig-Löhndorf für ihren Mut machenden Beitrag „Sicher“, der als tröstende Quintessenz trotz aller schrecklichen Geschehnisse auf der Welt die Freundschaft und die daraus resultierende Liebe hervorhebt.

Weitere Preise im Wert von je 500 Euro gingen an Nadine Buch (Hahnenbach), Anette Dodt (Bingen), Jonas Kissel (Monzernheim), Dr. Wolfgang Ohler (Zweibrücken), Sabine Pahler (Diethardt) und Beate Probst (Lahnstein).

Die Preisträgergeschichten sowie 20 weitere Beiträge sind in einer Anthologie festgehalten, die ein unterhaltsames Dokument des Kunstpreises darstellt. Die Exemplare gibt Lotto Rheinland-Pfalz unentgeltlich an Freunde des Unternehmens und gemeinnützige Institutionen weiter.

Mit der Vergabe des Kunstpreises leistet Lotto Rheinland-Pfalz in diesem Jahr schon zum 16. Mal einen Beitrag zur Förderung der Kunst in Rheinland-Pfalz und bietet Nachwuchskünstlern eine Chance, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Den Kunstpreis gibt es seit 1989.

Pressemitteilung Lotto Rheinland-Pfalz

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Jens:
Wenn man der Logik einiger "Experten hier folgt, dürfte es mit Wildscheinen ,Rehen, und Hirschen keine Unfälle geben und sie dürften sich nicht in Siedlungsnähe zeigen, da sie ja durch intensivste Bejagung scheu sind. Nun es gibt in den letzten Jahren wohl immer wieder Zwischenfälle mit Wildschweinen und Rehen (meist wegen der Jagd) aber keine mit Wölfen, also kann man den Quatsch den hier einige Extremisten von sich geben getrost vergessen.
M.W.:
Die echten Experten sehen das komplett anders! David Mech, der selber früher behauptet hatte, dass Wolfspopulationen sich selber regulieren, sieht seinen Irrtum inzwischen ein! Er schlägt auch für Europa ZONIERUNG und verschiedene Arten der Regulation der Wölfe vor, weil es ohne Bejagung nicht funktioniert. David Mech ist der erfahrenste Wolfsforscher dieses Planeten. Er war an der Wiederansiedlung der Wölfe im Yellowstone Nationalpark maßgeblich beteiligt und ist Chairman LCIE (Large Carnivore Initiative Europe). Man muss natürlich englisch lesen können und seinen Verstand bemühen, um die Zusammenhänge tatsächlich begreifen zu können: http://wolf.org/wp-content/uploads/2013/08/360-Where-can-wolves-live-and-how-can-we-live-with-them.pdf
juergen mueller:
Die Konkurrenz zwischen Mensch u. Wolf ist alt.Vergessen wird hierbei,dass vor ca. 15 000 Jahren aus gezähmten Wölfen der beste aller Freunde des Menschen wurde,der Hund.Die Abneigung vieler gegen Hunde spiegelt sich in ihrer Abneigung gegen Wölfe wieder.Die Feindschaft begann spät,als der Mensch (besondere Individuen der Gattung Mensch) seinen Interessenbereich ausweitete u. der Meinung war (bis heute), alles in Wald u. Feld gehöre ihm.Fakt ist,dass der MENSCH den Wolf "böse" gemacht hat.In Europa gibt es ein interessantes Nord-Süd- u. ein West-Ostgefälle,das sich auch in der Einstellung zum Wolf manifestiert.In den großen Lebensräumen Ost- wie Südeuropa hat der Wolf überlebt - in Nord- u. Mitteleuropa wurde er ausgerottet.- gnadenlose Intoleranz bei den Mitteleuropäern - Gelassenheit/Verständnis der Süd-/Osteuropäer.Anstatt sich mit dem Thema Wolf einmal intensiv auseinanderzusetzen,ergeht man sich in Kommentaren, blind u. unpersönlich.Hirnrissig, bei uns muss alles reguliert werden.
Roswitha von Piotrovski:
Ja was soll ich sagen, es war ganz einfach ein tolles Konzert. Ihr Artikel liest sich so, als wäre ich gerade im Konzert und würden das Ganze noch einmal erleben. Sie haben jedes Detail genau beschrieben, so können auch die Menschen, die nicht dabei waren, erfahren was sie versäumt haben.
Peter Schlicker:
Verry nice
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