Unbekannte manipulieren Rettungsfahrzeug am Nürburgring

Menschenleben riskiert: Radmuttern an Rettungswagen gelöst

Menschenleben riskiert: Radmuttern an Rettungswagen gelöst

10.03.2017 - 10:49

Nürburging. Den Sinn, Radmuttern zu lösen, um Fahrer und die Insassen in nicht absehbare Gefahrensituationen zu bringen, die den Tod zur Folge haben könnten, wird man wohl nie ergründen können. Im Rahmen der aktuellen Diskussion, um die Ausweitung des rechtlichen Schutzes von Rettungs- und Polizeikräften, bleiben jedoch auch die zu unserer Sicherheit arbeitenden Rettungskräfte des DRK nicht verschont.

So lösten vermutlich im Tatzeitraum vom 1. März bis 9. März eine oder mehrere unbekannte Personen alle 5 Radmuttern des vorderen linken Rades an einem Notarztfahrzeug des DRK-Standortes am Nürburgring. Das Fahrzeug, welches insbesondere für Einsätze auf der Rennstrecke vorgesehen ist, wurde von einer 22-jährigen besonnenen DRK-Mitarbeiterin am 9. März über die A 61, in Fahrtrichtung Koblenz, geführt. Bei hoher Geschwindigkeit merkte sie die Veränderung der Fahreigenschaften und konnte das Fahrzeug, noch vor dem Eintritt eines folgenschweren Verkehrsunfalls, zum Stillstand bringen. Bereits bei einer ersten Begutachtung des Fahrzeugs wurde deutlich, dass das vordere linke Rad des neuwertigen Fahrzeugs manipuliert worden sein müsste.

Fazit: Rettungskräfte befinden sich für die Bürger im täglichen Einsatz. Sie müssen sich jeder Zeit auf Ihr Arbeitsmaterial verlassen können, um sich im Notfall angstfrei auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können. Es kann nicht im Interesse unserer Gesellschaft sein, wenn Rettungskräfte nicht zu Ihnen gelangen können, weil Sie selbst unverschuldet in eine Notlage geraten. Die Polizei bittet daher um unverzichtbare Mithilfe der Bevölkerung bei der Aufklärung dieser schwerwiegenden Straftat. Hinweise zu oben genannten Verfahren bitte an die Polizei in Adenau, Tel. 02691/925-0 oder in nicht dringenden Fällen über E-Mail: PIAdenau.Wache@polizei.rlp.de

Pressemitteilung Polizeiinspektion Adenau

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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