Boxenstopp der Wave Trophy bei „Kumpan electric“ in Remagen

„We are one WAVE team! Let’s move the world!“

Teilnehmer und Fans genossen beste Stimmung, interessante Aussteller und Informationen über „Kumpan eletric“ der Tykesson-Brüder

13.06.2016 - 14:56

Remagen. Nach und nach trudelten sie seit dem späten Vormittag ein, die Teilnehmer der Wave Trophy 2016. Sie machten Boxenstopp bei der Firma Kumpan electric in Remagen bei den Brüdern Daniel, Patrick und Philipp Tykesson. Zwei Tage zuvor war zum sechsten Mal die größte E-Mobil-Rallye der Welt, die „WAVE – World Advanced Vehicle Expedition“ in Bremerhaven gestartet. 70 bis 80 Teams aus zehn Ländern legen bei der Wave Trophy 1.800 Kilometer zu hundert Prozent elektrisch zurück. Mit dabei sind auch zwei Fahrer des Remagener Unternehmens Kumpan electric. Die Wave Trophy endet in Liestal in der Schweiz. Tour Direktor ist Louis Palmer. Nach dem Start in Bremerhaven führt die Wave Trophy über Detmold, das Sauerland und Mannheim hinunter nach Frankreich und in die Schweiz. Der Konvoi wird bei der UNO in Genf einen Stopp einlegen und am 18. Juni in Liestal bei Basel zum großen Finale eintreffen. Auf ihrem Weg werden die Teilnehmer in 60 Städten einen Zwischenhalt einlegen, um auf saubere Mobilität und Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. Dies ist für die Teilnehmer auch eine Möglichkeit, ihr Wissen untereinander auszutauschen, zu informieren und ihre Fahrzeuge der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Für saubere Mobilität und Nachhaltigkeit


In Remagen trudelten die Fahrzeuge bis in den späten Mittag ein. Eine ganze Reihe von Ausstellern präsentierten sich, ihre Firmen und ihre Elektrofahrzeuge. Mit dabei bei den Ausstellern war auch die Fachhochschule RheinAhrCampus Remagen, die Kreissparkasse Ahrweiler und die Touristinformation Remagen. Glanzpunkt aber waren für die vielen interessierten Gäste die Teilnehmer der Wave Trophy mit ihren unterschiedlichsten Fahrzeugen. Moderator Luc Perraudin interviewte die jeweils ankommenden Fahrer der Autos, Roller und von anderen Fahrzeugen, so auch von einem Oldtimer, einem VW-Bus, dessen Fahrer erzählte, dass er seit 37 Jahren seinen Bus auf Elektroenergie umgestellt habe.

Philipp Tykesson begrüßte im Namen von Kumpan electric die vielen Gäste, den Kreiswirtschaftsförderer Timo Hackenbruch, den Initiator und Tour-Direktor Louis Palmer, Moderator Luc Perraudin und natürlich die Teilnehmer. Unter den Teilnehmern war auch ein Team von Kumpan electric auf den E-Rollern. Philopp Tykesson stellte den Leitgedanken der Wave Trophy in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Bei der Wave gehe es nicht um den Sieg, sondern um das gemeinsame ans Ziel kommen und einander helfen. „Unsere Teilnehmer wissen genau, dass wir uns gegenseitig helfen und miteinander und nicht gegeneinander antreten. Aus dem gegenseitigen Kennenlernen und Spaßhaben entstehen unglaublich viele Freundschaften, aber auch Projekte und Ideen. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie harmonisch die verschiedenen Teams miteinander umgehen. Schließlich könnten sie unterschiedlicher kaum sein: Da sitzen die Vertreter eines Multi-Millionen-Prototyps einer Hochschule am Tisch mit einer Familie aus Asien, und alle plaudern sie miteinander wie wenn man sich schon seit Jahren kennen würde. Unsere offizielle Sprache ist übrigens Englisch, und so lautet unser offizielles Motto: We are 80 different teams, but we are one WAVE team! Everyone helps each other! There are no problems. There are only solutions. Let’s have fun! Let’s move the world!“. So die Erläuterung zur Wave Trophy von Louis Palmer.

Kreiswirtschaftsförderer Timo Hackenbruch begrüßte im Namen des Schirmherrn der Veranstaltung, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, und wünschte der Wave Trophy einen guten Verlauf. Nach der Begrüßung hatten die Teilnehmer und Gäste auch Gelegenheit den Showroom und die Produktionshalle der Firma Kumpan zu besichtigen. Zudem nutzten die Teilnehmer die Ladestationen, die Kumpan electric eingerichtet hatten. Auf Dauer möchte die Remagener Firma, deren Kumpan Roller inzwischen mit drei Akkus gerüstet eine Reichweite von 150 Kilometern haben, eine große Ladestation mit Solardach auf dem Gelände einrichten. Für kulinarische Genüsse für die Teilnehmer und Gäste hatten die Tykesson-Brüder einen Catering-Service eingerichtet. Im Laufe des Nachmittags fuhren die Wave-Trophy-Teilnehmer nach und nach wieder weiter zur nächsten Station nach Bingen und zur Übernachtung nach Mannheim.

AB

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Kommentare
Uwe Klasen:
Einfachste Lösung: Das EEG und sonstige Abgaben auf Strom und Energie abschaffen, schon wird die sogenannte Energiearmut (2016 waren mehr als 300.000 Haushalte betroffen) geringer.
 
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