Allgemeine Berichte | 09.12.2015

Soko Hahn lässt nicht locker

Immer noch keine Spur von Birgit Ameis

Immer noch keine Spur von Birgit Ameis

Koblenz. Leider immer noch keine Spur haben die Ermittler der Kriminaldirektion Koblenz von der seit Karsamstag, 4. April 2015, vermissten Birgit Ameis.

Zur Erinnerung:

Die 54 Jahre alte Frau aus Lohmar hatte an diesem 4. April, morgens gegen 7.00 Uhr, ihren Dienst an ihrer Arbeitsstätte am Flughafen Hahn/Hunsrück beendet und wurde im Laufe des Tages von ihren Angehörigen zuhause zurück erwartet. Dort kam sie allerdings nie an und bleibt bis heute verschwunden.

Durch erste öffentliche Fahndungsmaßahmen wurde das Auto der Birgit Ameis am Samstag, 11. April 2015, auf einem Parkplatz in Lautzenhausen gefunden. Bei der Kriminaldirektion Koblenz, die zwischenzeitlich die Ermittlungen übernommen hatte, wurde Soko „Hahn“ gegründet, die mit bis zu 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter Hochdruck an der Suche nach der vermissten Frau arbeitete und auch noch arbeitet. Im Rahmen dieser Ermittlungsarbeit wurden nun insgesamt 2744 Fluggäste angeschrieben, die laut Passagierlisten am 4. April 2015 vom Hahn aus starteten oder auch dort ankamen. Die Schreiben mit Fotos von Birgit Ameis und ihrem Auto gingen rund um die Welt, in deutscher, englischer, russischer oder französischer Sprache. Die Angeschriebenen wurden um Hinweise gebeten, da die Möglichkeit besteht, dass Fluggäste die Vermisste am Flugplatz gesehen oder Vorfälle beobachtet haben, die mit dem Verschwinden in Zusammenhang stehen könnten. Über 100 Personen haben sich bisher bei den Ermittlern zurückgemeldet – leider ohne den entscheidenden Hinweis. Die Polizei lässt aber auch zukünftig nicht locker. Sie wartet auf weitere Rückmeldungen, die es dann auszuwerten gilt und wartet auch noch auf weitere Passagierlisten, die zwar angefordert sind, bisher noch nicht übermittelt wurden. Gegebenenfalls werden weitere Fluggäste angeschrieben. Auch wenn das Verfahren noch so aufwendig ist, da die Passagierlisten i. d. R. nur aus Vor- und Nachnamen bestehen und die Anschriften in Kleinarbeit und unter Mitarbeit vieler ausländischer Polizeibehörden zu ermitteln sind, geben die Mitarbeiter der Soko nicht auf und hoffen jeden Tag auf den entscheidenden Tipp. Zeugen können sich nach wie vor mit der Kriminaldirektion Koblenz, Soko Hahn, unter der Tel. (0261)10 30, die Polizeiwache Hahn unter Tel. (0 65 43) 98 10 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

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  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
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