Politik | 13.11.2017

Bündnis 90/Die Grünen - Fraktion im Rat der Stadt Remagen und Ortsverband Remagen

100 Prozent erneuerbare Energien im Kreis bis 2030 - und in Remagen?

Wolfgang Schlagwein mit Stadtratsmitgliedern aus Remagen und Sinzig. privat

Remagen. Ans „Eingemachte“ ging es am Sonntag im Rahmen der Offenen Fraktionssitzung der Remagener Grünen. Bekanntlich soll bis zum Jahr 2030 im Kreis Ahrweiler 100 Prozent des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien produziert werden. So jedenfalls sieht es ein Beschluss des Kreistages aus dem Jahre 2011 vor. Weder auf Kreisebene noch in Remagen ist diesbezüglich aber seitdem viel geschehen. Nun schlägt Schlagwein, der auch Fraktionssprecher der Grünen im Kreistag ist, als konkreten Schritt „Quartier- bzw. Nachbarschaftsprojekte“ vor, aus denen in jeder Stadt des Kreises Ahrweiler mittelfristig ein integrierter Klimaschutzansatz entstehen kann.

Stichworte für Nachbarschaftsprojekte kann die Nahwärmeversorgung sein, bei der Strom und gleichzeitig Heizwärme produziert und in benachbarte Haushalte verteilt werden. Wo sich in der Remagener Kernstadt eine Gebäudeaußenisolierung bei den historischen Gebäuden (Stichwort: Jugendstilhäuser) als sehr schwierig gestalte, sei die Nahwärmeversorgung eine gute Alternative zu den bestehenden meist wenig effizienten Heizungen. Umwelt und Portemonnaie können hierbei gleichzeitig profitieren.

Für Bad Neuenahr sei durch die Ahrtalwerke, die diesen Ansatz auf Kreisebene erstmals in größerem Maßstab eingeführt hätten, letztlich ein Standortvorteil entstanden und zwar sowohl für private Haushalte wie auch für das örtliche Gewerbe. Im Zusammenhang mit dem Handel schlug der Referent vor, das Thema Energieeffizienz auch gemeinsam mit den im Remagener Zentrum ansässigen Geschäften anzugehen. Hier könnten Dank der von Land und Bund geförderten Beratung recht zügig Vorteile sowohl für die Umwelt wie für die Betriebskasse der Geschäfte erwachsen.

Erarbeitung eines Energie- und Klimaschutzkonzept

Wichtig für alle Maßnahmen sei die Erarbeitung eines Energie- und Klimaschutzkonzepts, das alle Potentiale der Stadt erfasst und mögliche Schritte zu mehr Klimaschutz – sowohl seitens der öffentlichen Hand wie der privaten Haushalte und des Gewerbes - auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. „Wir müssen endlich von den großen Reden wegkommen und stattdessen konkrete Schritte beschließen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen“, so Wolfgang Schlagwein. In der Diskussion wurde deutlich, dass konkrete Schritte in Richtung mehr Klimaschutz in Remagen nicht alleine eine nachhaltigere Energieversorgung und –nutzung bedeuteten, sondern auch den Schutz vor Klimaeinflüssen, insbesondere vor Überflutungen wie sie in Oedingen oder Unkelbach durch Starkregenereignisse bereits vorgekommen seien und auch seitens des Rheines jederzeit drohten.

Pressemitteilung Bündnis 90/

Die Grünen Fraktion im Rat der Stadt Remagen und Ortsverband Remagen

Wolfgang Schlagwein mit Stadtratsmitgliedern aus Remagen und Sinzig. Foto: privat

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