Kreisvorstand der Senioren-Union der CDU tagte in Niederzissen

Ehemalige Synagoge wurde besucht

Ehemalige Synagoge
wurde besucht

Der Kreisvorstand der Senioren-Union.Foto: Privat

26.11.2017 - 09:59

Niederzissen. Der Vorstand der Senioren-Union der CDU traf sich zu seiner letzten Sitzung dieses Jahres in Niederzissen. Zunächst wurde der ehemaligen Synagoge ein Besuch abgestattet. Richard Keuler, der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen, ließ es sich nicht nehmen, die Vorstandsmitglieder der Senioren-Union persönlich durch die wechselvolle Geschichte der im Jahre 1841 errichtet Synagoge zu führen. Fast 100 Jahre nach ihrer Errichtung war die Synagoge Zentrum des jüdischen Lebens in Niederzissen. In der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die Synagoge geschändet und die Niederzissener Juden wurden gezwungen, das Anwesen zu verkaufen. 1939 kaufte ein Privatmann das Anwesen und baute es zu einer Schmiedewerkstatt um. Anfang der 1990er-Jahre wurde der Betrieb eingestellt. Seither stand das Gebäude leer.

Im November 2009 beschloss der Gemeinderat Niederzissen das Synagogengebäudes zu kaufen und 2011 begann die Restaurierung, wobei die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins mehr als 1500 ehrenamtliche Stunden investierten. Im März 2012 wurde die ehemalige Synagoge dann als Erinnerungs- und Begegnungsstätte wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bei der Restaurierung des Gebäudes wurden auf dem Dachboden eine große Anzahl von Pergamenthandschriften, Druckwerke, abgenutzte Gebetbücher und andere, unbrauchbar gewordene religiöse Gegenstände gefunden. Wie man zwischenzeitlich weiß, handelt es sich dabei um einen der bedeutendsten Funde zur jüdischen Kultur in Deutschland, der derzeit wissenschaftlich ausgewertet wird.

Einzelne dieser Fundstücke, Gegenstände aus dem jüdischen Leben in Niederzissen, werden in der informativen Dauerausstellung mit dem Titel „Tagein Tagaus“ gezeigt.

Nach dem Besuch der ehemaligen Synagoge wurden in der Ratsschänke in Niederzissen die weiteren Tagesordnungspunkte der Vorstandssitzung abgearbeitet. Schwerpunkt war hierbei die Weiterentwicklung des Strategiepapiers mit dem sowohl die Positionierung der Senioren-Union im Kreis Ahrweiler als auch die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre fixiert werden soll. Es wurde erneut bekräftigt, dass sich die Senioren Union der CDU im Kreis Ahrweiler, in enger Kooperation mit dem Kreisvorstand der CDU, künftig noch stärker als Interessenvertretung der älteren Menschen einbringen will.

Viele Aufgaben in der sich ständig verändernden Gesellschaft können nur generationsübergreifend gemeinsam gelöst werden.

Pressemitteilung

Senioren-Union

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Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
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