Politik | 23.11.2016

UWG fordert umgehenden Versorgungsanschluss

Fritzdorf noch immer ohne Mobilfunk

Wachtberg. Der Wachtberger Ortsteil Fritzdorf stellt immer noch einen „weißen Fleck“ auf der Mobilfunkkarte dar.

Durch die ungünstige geografische Lage der vorhandenen Sendemasten ist es derzeit nicht möglich, diesen Ortsteil stabil zu versorgen.

Der Mobilfunk gehört längst zum Kommunikationsstandard in unserer Gesellschaft und hat das Festnetz an Bedeutung inzwischen überrundet.

Eine wichtige Funktion kommt dem Mobilfunk auch bei Unfällen und dem Rettungswesen zu. Unfälle oder Notfälle können über das Mobilnetz von jeder beliebigen Stelle gemeldet werden.

Außerdem werden Einsatzmaßnahmen zu Hilfeleistungen der Rettungsdienste – neben dem Funkverkehr – ergänzend über das Mobilfunknetz koordiniert. Ein

funktionierendes und flächendeckendes Mobilfunknetz sollte daher zur Daseinsvorsorge einer Gemeinde gehören.

Die UWG Fraktion misst dem Schließen der bestehenden Funklöcher in Wachtberg eine hohe Priorität bei. Deshalb hat sie im zuständigen Ausschuss verschiedentlich Anträge und Anfragen an die Verwaltung gerichtet. Zunächst ließ die Antwort von Herrn Ostermann, Beigeordneter unserer Gemeinde, hoffen, dass es innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne eine Lösung geben könnte. Die Verwaltung hatte Kontakt zu diversen Mobilfunkanbietern und die Unterzeichnung eines Mietvertrages zwischen E-Plus und einem Grundstückseigentümer stand laut Information von Herrn Ostermann unmittelbar bevor. Dann mussten wir allerdings von der Verwaltung erfahren, dass die Mobilfunkanbindung von Fritzdorf erneut in weite Ferne gerückt sei.

Der Betreiber E-Plus, der einen Mobilfunkmast bauen wollte, habe aufgrund einer Fusionierung vom Vorhaben Abstand genommen. Zurzeit gäbe es keine Aussicht, hier eine Verbesserung herbeizuführen. Die UWG kann und will nicht akzeptieren, dass die Verwaltung nicht aktiver nach einer Lösung für dieses Problem sucht, sondern den jetzigen unbefriedigenden Zustand des Netzes als gegeben hinnimmt.

Mittlerweile ist ein weiteres Jahr vergangen, ohne dass etwas geschehen ist. „Das ist ein unhaltbarer Zustand für die Fritzdorfer Bürger“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg. „Es wird höchste Zeit, dass diese Versorgungs- und Sicherheitslücke endlich geschlossen wird. Mit den gescheiterten Versuchen der Verwaltung können wir uns nicht zufrieden geben. Dann muss die Gemeinde Mobilfunkanbietern - gefunden wird. Deshalb wird die UWG für den kommenden Haushalt entsprechende Mittel beantragen.“

Pressemitteilung Unabhängige

Wählergemeinschaft Wachtberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Erich Johannes: Hoffentlich werden die Wahlversprechen auch eingehalten.
  • U. M.: Hier wird unnötig Geld ausgegeben. Besser wäre es, die finanziellen Mittel an bestehende Projekte zu verteilen, anstatt etwas Neues aufzubauen.
  • Rainer Hohn: Es wirkt ziemlich befremdlich, in einem sensiblen Beitrag über suchtkranke und psychisch belastete Kinder ausgerechnet eine Osterwerbung für ein Brauhaus zu platzieren.
  • A. Abbasi : Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen eine wichtige Rückmeldung zu Ihrer Berichterstattung über die geplante Veranstaltung am Samstag in Bonn geben. In Ihrem Artikel wird die Zusammenkunft als Demonstration dargestellt.
Rund ums Haus
Dauerauftrag
Dauerauftrag Imageanzeige
Wohnträume Kreis AW
Wohnen
"Wohnträume" Kreis AW
Titelanzeige Anna Köbberling / Adriana Kauth
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0187#
Wahlanzeige 6 von 6
Empfohlene Artikel
Auch die Landrätin Cornelia Weigand kam ins Rathaus.  Fotos: AB
161

Remagen. Die Landtagswahlen, aber vor allem auch die Bürgermeisterwahl, bestimmten am Sonntag das Geschehen in Remagen. Während über den Tag die Wahllokale aufgesucht wurden – die Wahlbeteiligung lag letztlich in Remagen bei 62,7 Prozent gegenüber 60,3 Prozent im Jahr 2021 – stand ab 18 Uhr der neue Sitzungssaal im Remagener Rathaus im Zentrum des Interesses. Gespannt erwarteten hier die Gäste aus Bürgerschaft, Vereinen, Politik und Presse die Ergebnisse dieses Wahlsonntags.

Weiterlesen

Timo Kanzinger  Foto: privat
121

VG Vordereifel. Nach dem vorläufigen Endergebnis ist Timo Kanzinger (CDU) als neuer Bürgermeister der VG Vordereifel mit 56,82 Prozent und damit mit der absoluten Mehrheit, als Nachfolger des plötzlich verstorbenen Bürgermeisters Alfred Schomisch gewählt worden, bei einer Wahlbeteiligung von 70,9 Prozent.

Weiterlesen

Weitere Artikel
3:1-Sieg der Ahrtaler dank souveräner Partieführungen: Fjodor Jung (links im Bild) hat gerade den Bauern auf c5 durch ein Scheinopfer gewonnen. Auch Ben Klatt (2.v.l.) setzt seinen Gegner unter Druck.
12

Talentschmiede Ahrtal auf Aufstiegskurs

Ahrtal dominiert in vorletzter Schachrunde

In der vorletzten Runde der B-Klasse im Schach-Bezirk Rhein-Ahr-Mosel (SBRAM) hat die 2. Mannschaft der Talentschmiede Ahrtal den Platz an der Tabellenspitze mit nunmehr 14:2 Punkten verteidigt und strebt weiterhin den Aufstieg in die A-Klasse an. Auch gegen die in Bestbesetzung spielende Mannschaft Ochtendung IV gab es einen ungefährdeten 3:1-Sieg. An Brett 2 hatte Timo Schröder nach unorthodoxer Eröffnung des Gegners schon nach zwei (!) Zügen eine Gewinnstellung auf dem Brett.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Wohnträume AW
Wohnträume Kreis AW
Wohnträume Kreis AW
Wohnträume AW
Wohnträume
Wohnträume AW
Wohnträume Kreis AW
Unternehmenskauf
Wohnträume Kreis AW
Wohnträume
Wohnträume Kreis AW
Rund ums Auto
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0187#
Wohnträume Kreis AW
Wohnträume Kreis AW
Verena Schütz- Unterstützeranzeige _Hahn