Politik | 27.01.2014

SPD Brohltal kritisiert Online-Aktion des Linke-Politikers

Herr Huste hat den falschen Ton getroffen

Brohltal.Ein Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr in Bad Neuenahr-Ahrweiler nahm Linke-Politiker Wolfgang Huste zum Anlass, um unter der Überschrift „DIE LINKE Ahrweiler: Kein Werben fürs Sterben!“ Beiträge in zahlreichen Facebook Gruppen zu postieren. So auch im Auftritt der SPD Brohltal.

Posting entfernt

„Eine unsägliche Aktion“, so der Vorsitzende der SPD Brohltal, Jens Schäfer aus Engeln. Alleine schon der Vorgang an sich zeuge von Stillosigkeit. Schäfer weiter: „Sollen wir jetzt einen Wettbewerb starten, wer am meisten Content in den Präsenzen der Mitbewerber postet? Das ist mehr als kindisch.“

Darüber hinaus sei der Inhalt des geposteten Beitrags mehr als fragwürdig. Die SPD Brohltal teile weder Haltung noch Begründung von Huste, versichert Schäfer.

Deshalb habe die SPD Brohltal das Posting zwischenzeitlich auch entfernt.

„In einer weiteren Nachricht fragte Herr Huste, wie die SPD Brohltal 'dazu stehe': Die Antwort ist einfach. Wir begrüßen das geplante Benefizkonzert, dessen Erlöse Kindern zugutekommen sollen, was sonst? Natürlich kann man über verteidigungspolitische Fragen streiten, aber Wolfgang Huste hat hier den Ton nicht getroffen.

Wir erklären uns solidarisch mit den Soldatinnen und Soldaten sowie den Beschäftigten der Bundeswehr, die Huste in einer Art und Weise angreift, die jeder Beschreibung spottet“, so Schäfer weiter.

Impulse und Austausch

Generell sei die SPD Brohltal für Impulse und Austausch, auch über Parteigrenzen hinweg, offen.

Für Diskussionen auf diesem Niveau jedoch stehe die SPD Brohltal nicht zur Verfügung. Das Mindeste, was Huste jetzt leisten müsse, sei eine öffentliche Entschuldigung bei den angegriffenen Personengruppen.

Pressemitteilung der

SPD Brohltal

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Kommentare
30.01.201418:39 Uhr
Wolfgang Huste

Guten Tag,

Ich bleibe dabei: Bei dem als Benefitz-Veranstaltung geplanten Auftritt der Big Band der Bundeswehr handelt sich in erster Linie um eine Werbeveranstaltung der Bundeswehr, um "Nachwuchs" zu werben. Wir wissen, dass die Bundeswehr immer mehr - grundgesetzwidrig! - zu kriegerischen Auslandseinsätzen abberufen wird. Teile der SPD-Parteiführung machen sich sogar für solche Einsätze stark! Was hat das mit einer Friedenspolitik zu tun? Frieden und Wohlfahrt kann ein ziviles Orchester, eine zivile Musikband, viel glaubwürdiger vermitteln als die Big Band der Bundeswehr. Insbesondere Armeen, auch die Bundeswehr, sind direkt oder indirekt für großes Leid in den Einsatzländern mitverantwortlich. Viele Kinder haben durch Kriegseinsätze ihr Leben verloren, oder wurden verstümmelt. Man spricht hier oftmals von "Kollateralschäden". Militärische Musikbegleitung macht sie nicht wieder gesund!Deshalb: "Kein Werben fürs Sterben!"

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  • Boomerang : Ein 3er BMW unmittelbar vorm Haus des Döners. Mehr Klischee geht nicht ????
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