Beitrag zum 1150. Geburtstag der Ortsgemeinde Lehmen
Nostalgische Traubenlese der Razejunge
Lehmen. Die Lehmer Razejunge begingen anlässlich des 1150. Geburtstags der Ortsgemeinde in diesem Jahr eine nostalgische Traubenlese. Ein beachtenswerter Beitrag des aktiven Vereins aus der alten Weinbaugemeinde Lehmen. „Traubenlese wie in alten Zeiten“, lautete das Motto, so Oberrazejung Ralf Menden.
Zum Einsatz kamen bei bestem Herbstwetter alte Handlesebüttchen, ein von einem Norweger Pferd gezogener historischer Leiterwagen mit gut erhaltener Holztraubenbütt, ein über 200 Jahre altes Holzbeschoff und eine Traubenmühle von 1902, die der Großvater von Gerd Ackermann, Weinbergbeauftragter der Razejunge, noch selbst reparierte.
Alle alten zusammengestellten und inzwischen historischen Geräte und Gegenstände wurden in den vergangenen Wochen von Mitgliedern der Lehmer Razejunge wieder in Schuss gebracht. Besonders beachtlich war das Engagement von Antonie Deis vom Weingut Matthias Deis. Sie stellte auf Anfrage der Razejunge spontan ihr Kelterhaus zum Ernteessen nach der Traubenlese zur Verfügung. „Es war für mich eine Selbstverständlichkeit, den Verein bei einer solch außergewöhnlichen Veranstaltung zu unterstützen“, so die rüstige Seniorin.
Rund 50 Teilnehmer fanden sich im Razejungewingert der Lehmener Würzlay ein, um die Trauben zu ernten. Razejunge, Schüler der Grundschule Lehmen, ehemalige Lehrer des Beethovengymnasiums aus Bonn, Landrat Dr. Alexander Saftig, ehemalige Ehrenrazejunge, Freunde und Förderer des Vereins der Razejunge, die Landtagsabgeordnete Anne Spurzem und die Vorsitzende der Weinbruderschaft Breyer Hämmchen, Ursula Mogg, waren mit dabei.
„Erfreulich war die rege Teilnahme der Schüler mit ihrer Lehrerin Petra Heiden von der St. Georg Grundschule, mit der wir seit vielen Jahren eine aktive Kooperation pflegen“, führte der Zweite Vorsitzende Dieter Möhring aus.
Die Ernte ging zügig von der Hand, die Stimmung der Erntehelfer war prächtig. Die Erntegesellschaft mit Traubengefährt musste im Lehmener Oberdorf eine historische königlich preußische Zollstation passieren. Jakob und Kurt Weber, Freunde und Unterstützer der Razejunge, machten sich einen Spaß daraus, als königliche Beamte einen Wegezoll zu erheben.
Anschließend wurde in der Ortsmitte, am Razejungeplatz, eine kurze Pause eingelegt, um den Erntehelfern und dem geduldigen Zugpferd von Ralph Ballhausen aus Mörz mit seinem Pferd Kora von Hartenstein eine kurze Erfrischung zukommen zu lassen. Auf der Lehmener Lay bei Antonie Deis wurde von Razejung und Vereinskoch Fritz Knaudt ein deftiges Traubenleseessen serviert. Den Teilnehmern hat es bei einem Tropfen Razejungewein gut gemundet. Eine gelungene Veranstaltung der Lehmer Razejunge, die sich bereits auf weitere Aktivitäten rund um den Wein und den traditionellen Weinbau an der Terrassenmosel vorbereiten.
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