Bürger zeigen Solidarität mit Heimerzheim
Gelb-weiße Flagge endlich gehisst
Hermann Menth und Rainer Schmitz erfüllten die langwierige Aufgabe
Heimerzheim. Der jetzige Vorsitzende des Heimerzheimer Ortsausschusses Hermann Menth und sein Vorgänger Rainer Schmitz hissten die erste Heimerzheim-Fahne. Es war ein langer Weg, von der ersten Überlegung bis zur jetzigen Realisierung. Als Schmitz berufsbedingt die Leitung des Ortsausschusses an Menth weiter reichte, landete die Planung erst einmal in der Schublade. Es gab einige Baustellen, die für den Ortsausschuss Vorrang hatten. Die Anfragen einiger Bürger ließen jedoch in all den Jahren nicht nach und so hat sich Schmitz nun als Rentner dem Projekt angenommen. Dass bei der Heimerzheim-Fahne das Heimerzheimer Wappen im Mittelpunkt stehen sollte, stand außer Frage. Der gelb-weiße Hintergrund zeigt die Verbindung zur Fahne der Gemeinde Swisttal, auf der ebenfalls auf gelb-weißem Hintergrund das Wappen der Gemeinde abgebildet ist. Das Motiv des Wappens mit den sechs weißen Schildern und dem goldenen Bischofsstab im Mittelpunkt ist dem im 15. Jahrhundert entstandenen Schöffensiegel entnommen. Es erinnert an die gerichtliche Herrschaft über die Herrlichkeit Heimerzheim. Mit Erlass vom 6. Oktober 1966 genehmigte der Innenminister von NRW der damaligen Gemeinde Heimerzheim dieses Wappen zu führen. Die Reaktion auf die Heimerzheim-Fahne ist sehr positiv. So meinte Hermann Menth: „Es ist eine sehr schöne Fahne geworden und ich bin froh, dass ich dies nun von meiner To-do-Liste streichen kann.“ Schmitz, der diese Fahne entwarf und die Beschaffung organisiert meinte: „Die Tatsache, dass in wenigen Tagen schon über 30 Fahnen bestellt wurden, zeigt die Solidarität der Bürger mit unserem Ort und unseren Vereinen. Zwar sind wir in Swisttal seit 45 Jahren politisch in einer Flächengemeinde gebündelt, jedoch die Bürger empfinden ihre Solidarität mit dem Ort, in dem sie wohnen, denn hier kennt und begegnet man sich. Die gesellschaftlichen Gruppierungen innerhalb von Swisttal wie Kirche, Sport und Kultur sind zwar freundschaftlich miteinander verbunden, jedoch eine gesunde Konkurrenz zwischen Orten, die Jahrhunderte lang selbstständig waren, ist verständlich.“ Menth und Schmitz wollen noch weitere Heimerzheimer motivieren eine solche Fahne anzuschaffen. Die Vereine stecken so viel Zeit und Energie in traditionelle Veranstaltungen, da ist es an der Zeit, mit einem geschmückten Dorf danke zu sagen.
Pressemitteilung des
Heimerzheimer Ortsausschusses
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