Lokalsport | 02.05.2016

Frauenfußball-Rheinlandpokal

Das Finale ist nun erreicht

SV Holzbach - SG 99 Andernach 1:6 (0:4)

Die Andernacherin Maren Weingarz am Ball. Norbert J.Becker

Holzbach. Die SG 99 Andernach hat durch einen ungefährdeten 6:1 (4:0)-Erfolg beim Rheinlandligisten SV Holzbach das Endspiel um den Rheinlandpokal erreicht und trifft am Sonntag, 5. Juni, um 16.30 Uhr auf den TuS Issel, der sich im zweiten Halbfinale mit einem 5:3-Sieg gegen den SC 13 Bad Neuenahr durchsetzte.

Die Partie vor 150 Zuschauern auf dem Holzbacher Rasenplatz begann mit einem Paukenschlag: Nach einem Freistoß von Magdalena Schumacher markierte ihre Mannschaftskollegin Jana Sebastian (2.) die 1:0-Führung für die Gäste. Zehn Minuten später verpasste Jasmin Stümper die Möglichkeit zum beruhigenden 2:0, scheiterte aber freistehend an der Holzbacher Torhüterin Jennifer Vogt. In der 15. Minute hatten die Gastgeberinnen Pech, als Torjägerin Michaele Blatt mit ihrem Kopfball den Pfosten des Andernacher Gehäuses traf.

„In der Phase waren wir gut im Spiel“, meinte der Holzbacher Trainer Hansi Christmann, der aber vor der Pause noch drei Treffer der Gäste registrieren musste. Isabelle Stümper (24.) und ihre Schwester Jasmin (38.) sowie Spielführerin Katharina Sternitzke (42.) sorgten für den 0:4-Halbzeitstand. Nach Wiederanpfiff betrieben die Holzbacherinnen zunächst ein wenig Ergebniskosmetik: Jenny Rhein (50.) verkürzte auf 1:4. In der Folgezeit unterstrichen die Gäste ihre läuferische und technische Überlegenheit durch zwei weitere Treffer von Jana Sebastian (55., 64.) zum 1:6-Endstand. Ein Ergebnis, das den Einheimischen schmeichelte, hatte die SG 99 noch mehrere gute Einschussmöglichkeiten, so zum Beispiel ein Distanzschuss von Caroline Asteroth (84.) an die Unterkante der Holzbacher Latte.

„Schön, dass es so glatt gelaufen ist, obwohl auf diesem Platz kein Kombinationsfußball möglich war“, resümierte SG-Trainer Kay Stümper und fuhr fort: „Ich bin froh, dass sich keine Spielerin verletzt hat. Kompliment an unseren Gegner, der sich hier keinesfalls versteckt hat.“ Sein Holzbacher Trainerkollege Christmann stellte fest: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Es war ein tolles Spiel, um sich zu zeigen. Wir können mit dem 1:6 leben, auch wenn wir uns mehr versprochen haben.“

SG 99 Andernach: Günther, Henning, I. Stümper (65. Deckenbrock), Weingarz (70. Bange), Sebastian, Langenfeld, Schumacher, J. Stümper (61. Wiersch), Asteroth, Sternitzke (55. Schneider), Engels.

Torfolge: 0:1 Jana Sebastian (2.), 0:2 Isabelle Stümper (24.), 0:3 Jasmin Stümper (38.), 0:4 Katharina Sternitzke (42.), 1:4 Jenny Rhein (50.), 1:5, 1:6 Sebastian (55., 64.).

Schiedsrichter: Nicole Justen (Blankenrath).

Vorschau

Am Sonntag geht die Reise der SG 99 in die Pfalz. Sie gastiert dort an der südlichen Weinstraße um 15 Uhr beim Vorletzten FFV Göcklingen. Im Hinspiel setzten sich die Stümper-Schützlinge nach Toren von Katharina Sternitzke (2) und Sarah Madlin Krumscheid (2) deutlich mit 4:0 durch. Und auch diesmal sollten drei Punkte Pflicht sein. Die Gastgeberinnen haben in 20 Spielen lediglich 14 Tore erzielt, besitzen den schwächsten Angriff der Liga. Ein Sieg, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen: Das ist die kümmerliche Heimbilanz der Göcklinger Fußballerinnen. Die Schützlinge von SG-Trainer Stümper werden ihrer Favoritenrolle zweifellos gerecht werden. LS

Die Andernacherin Maren Weingarz am Ball. Foto: Norbert J.Becker

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