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Club für Bildung und Freizeit besuchte Amazon in Koblenz

1000.000 Pakete an einem Tag

1000.000 Pakete an einem Tag

Die Teilnehmer vor dem Eingang von Amazon.Foto: privat

13.10.2015 - 11:41

Koblenz. An einem verregneten Herbstvormittag besuchte eine Gruppe vom „Club für Bildung und Freizeit e.V. Vallendar“ Amazon in Koblenz. Jedoch störte uns das Wetter nicht, da sämtliche Betriebshallen klimatisiert waren.

Das Logistikzentrum in Koblenz wurde im September 2012 eröffnet. Mit 110.000 Quadratmetern oder 17 Fußballfeldern an Lagerfläche stellt Koblenz eines der größten deutschen Logistikzentren von Amazon. Während der fast zweistündigen Führung konnte sich die Gruppe einen Eindruck von den Arbeitsabläufen in den riesigen Hallen verschaffen. Ein Operations-Manager und zwei seiner Mitarbeiter führten uns hinter die Kulissen des Koblenzer Versandzentrums und zeigten Stationen wie das Palettenland oder die Lagerorte für Lebensmittel. Von der Wareneingangsbuchung über die Abteilungen Pick und Pack bis hin zum Versand der Bestellungen wurden uns die einzelnen Stationen durch Beispiele erklärt. Beeindruckend ist die chaotische Lagerführung, welche in Koblenz angewandt wird. Darunter versteht man, dass der überwiegende Teil der Artikel nicht in vorher festgelegten Regalen gelagert wird. Nach dem Eingang der Waren werden diese in freien Regalen eingelagert. Jedes Regal hat einen Code, der bei der Belegung mit dem neuen Artikel gescannt wird. Dadurch registriert der Rechner, dass zum Beispiel ein bestimmtes Buch sich in dem Regalfach „XYZ“ befindet. Hierdurch wird ein immenser Lagerraum gespart.

Überraschend war auch die Vielzahl der Transportbänder in den einzelnen Stationen. Am Tag werden über 100.000 Pakete abgefertigt. Trotz der Unterstützung einer speziellen Software sind doch noch Mitarbeiter erforderlich. In Koblenz arbeiten circa 1.800 Personen in zwei Schichten an sechs Tagen pro Woche, wodurch Amazon in Koblenz und Umgebung ein wichtiger Arbeitgeber geworden ist. Ein großes Augenmerk wird auf die Sicherheit und dadurch auch auf die Gesundheit der Menschen gerichtet. Innerhalb der einzelnen Abteilungen rotieren die Mitarbeiter untereinander. Durch den Wechsel der Arbeitsplätze innerhalb einer Gruppe werden die Aufgaben interessant gestaltet und auch der Gesundheit kommt dies letztendlich zugute.

Durch die interessante Führung konnten wir uns davon überzeugen, wie Amazon binnen kurzer Zeit - eine morgens eingehende Bestellung wird meistens am gleichen Tag verschickt - Aufträge erledigt. Und all dies basiert auf der Idee des Amerikaners Jeff Bezos, Bücher über ein elektronisches Buchgeschäft zu verkaufen. Das erste Buch wurde im Jahre 1994 in einer Garage verpackt und verschickt. Nach eigenen Angaben hat Amazon als Marktführer des Handels im Internet die weltweit größte Auswahl an Büchern, CDs und Videos. Nach der Führung waren sich alle einig, dass man solch ein Logistiksystem nicht erwartet hatte.


Rheumakur in Abano


Von Samstag, 24. Oktober bis Freitag, 6. November fahren wir nach Abano zur Rheumakur. Treffpunkt für den Bustransfer zum Flughafen: Parkplatz am Rhein, Vallendar. Abfahrt: 13 Uhr.


Wintersportreise nach Tannheim


Wintersportreise nach Tannheim im Tannheimer Tal, von Sonntag, 17. Januar bis Sonntag, 24. Januar 2016: Wir bitten die angemeldeten Teilnehmer unserer Wintersportreise, eine Anzahlung von 200 Euro vorzunehmen.


Informationsstellen


Unsere Informationsstellen sind wie folgt besetzt: jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr im Clubheim Höhrer Straße 10 (Ecke Grönerstraße), Tel. (02 61) 67 16 76 und von 17 bis 18 Uhr auf dem Mallendarer Berg, nur über Tel. (01 74) 8 27 54 53 erreichbar.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Und schon wieder wird auf andere die eigene, vermeintlich richtige, Einstellung zu irgendwas projiziert ohne das gesamte zu Überblicken. Ich selbst lehne aus persönlichen Gründen Zirkus ab, würde aber niemals anderen diese Einstellung aufzwingen oder deswegen einem Zirkus versuchen seine Grundlagen zu nehmen. Schnell schießt man bei dieser Diskussion übers Ziel hinaus und befindet sich in einem Bereich der Intoleranz. Aus einem falschen ethischen Verständnis heraus wird in diesem Bericht hier den Menschen der Zirkusbetriebe unterschwellig vorgeworfen, das Wohl ihrer Tiere nicht zu beachten. Zumeist ist das Gegenteil der Fall, aber Faktenresistenz ist ein Zeichen unserer Zeit, Hauptsache das eigene Wohlgefühl umgesetzt!
juergen mueller:
Frage:"WARUM wird der Weihnachtscircus, ein Circus generell, überhaupt noch besucht, solange TIERE in die Vorstellung involviert sind?" Demos alleine bringen nichts - aber mit Sicherheit ein bleibender Boykott.
Pierre Oster :
Stolz dürfen diejenigen, die den Frevel am Baumbestand in der Birkenallee zu verantworten haben, wahrlich nicht sein. Sie sollten sich eher schämen, einen solchen Kahlschlag zugelassen zu haben. Hier wurde eine bisher ansehnliche Straße in eine sterile Anliegerstraße verwandelt. Es macht einen fassungslos mit ansehen zu müssen, mit welcher Ignoranz die Natur und die Umwelt behandelt wird. Die Parteien, die so etwas zulassen, sollten sich fragen, ob die Sicherung einiger weniger Wählerstimmen wichtiger ist, als die weitergehenden Interessen der Allgemeinheit am Erhalt eines natürlichen Umfeldes. Man kann nur hoffen, dass mittlerweile auch viele Bürger spüren, dass hier in Swisttal bezüglich der Erhaltung der Natur und Umwelt einiges schief läuft. Es könnte daher nie schaden, einmal die Parteien zu unterstützen, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen.
Karl-Heinz Peters:
Die Fällungsentscheidung ist für die Gemeinde Swisttal und die befürwortenden Mitglieder im Umwelt-, Wirtschaftsförderungs- und Energieausschuss von CDU, SPD, FDP und BfS in keinster Weise geeignet, sich in Stolz oder Hochgefühl zu schwellen. Es ist eine Schande, wie heute sinnvolle Entscheidungen der Vergangenheit ohne Not der Baumsäge geopfert werden.
Karl-Heinz Peters:
Es zeigt sich wieder einmal, dass wir uns als Verantwortliche in der ländlich geprägten Flächengemeinde Swisttal noch viel stärker für eine Selbstverpflichtung zur Erhaltung wertvoller Gehölze einsetzen müssen. Es ist nicht zu unterstellen, dass die politischen Kräfte, die zur Zeit noch Schutzmaßnahmen für alten Baumbestand auf Gemeinde- und Privatgrund als überflüssig und sperriges Regelwerk abtun, solche willkürlichen und frevlerischen Aktionen weiter billigen werden. Nicht anklagen, sondern aufklären und Gesprächsbereitschaft zeigen, ist das Gebot der Stunde. Ich appelliere daher an die Kolleginnen und Kollegen der CDU, der SPD, der FDP und der BfS ihren Widerstand gegen eine Schutzregelung für alte Baumgehölze aufzugeben und zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion "Die Swisttaler" schnellstmöglich und ergebnisausgerichtet an einer Resolution zum Schutz erhaltenswerten Baumbestands mitzuarbeiten.
Regionale Kompetenzen
 
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