Wirtschaft | 27.03.2018

Das Hilfswerk Open Doors informiert über Hintergründe

Christen werden weltweit am meisten verfolgt

Vortrag in der Adventgemeinde Sinzig-Bad Bodendorf, Am Kurgarten 57, in Sinzig Bad Bodendorf

Sinzig-Bad Bodendorf. Adventgemeinde Sinzig Bad Bodendorf, – Christen sind heute die weltweit am stärksten verfolgte Glaubensgruppe überhaupt. Über Hintergründe und Brennpunkte religiöser Gewalt sowie Hilfsmöglichkeiten für verfolgte und benachteiligte Christen informiert das über-konfessionelle Hilfswerk Open Doors am Samstag, dem 14. um 16 Uhr in der Adventgemeinde.

Das seit über 60 Jahren international tätige Hilfswerk führt die Zuhörer in eine Welt, in der über 200 Millionen Menschen Demütigungen, Folter oder sogar den Tod erleiden. Ihr Vergehen: Sie glauben an Jesus Christus und bekennen sich dazu. Ein packender Vortrag mit Kurzfilmen zeigt die schwierigen Lebensumstände von Christen und wie sie trotz permanenter Gefahren ihren Glauben leben.

In dem jährlich von Open Doors ermittelten Weltverfolgungsindex, einer Liste von Ländern, in denen Christen am heftigsten verfolgt werden, belegt Nordkorea seit Jahren den ersten Platz, dicht gefolgt von Saudi-Arabien. In diesen Ländern ist der christliche Glaube strikt verboten. Christen dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht zu erkennen geben und der Besitz einer Bibel kann zu einer Gefängnisstrafe und Folter führen. Gottesdienste sind unter Androhung schwerer Strafen verboten und finden oft nur im Geheimen statt. In anderen Ländern wie Nigeria, den Philippinen oder Indonesien sind es islamistische Kämpfer, die Kirchen überfallen und Christen töten. Open Doors unterstützt geheime Untergrundgemeinden und einzelne Christen in Ländern, in denen es zu schweren Verstößen gegen die Religionsfreiheit kommt und Christen verfolgt werden.

Zeichen: 1.715

Über Open Doors: Open Doors wurde 1955 von dem Holländer Anne van der Bijl gegründet, der als „Bruder Andrew“ oder „Der Schmuggler Gottes“ weltweit bekannt wurde. Legendär ist die Geschichte, wie er mit seinem VW-Käfer Bibeln hinter den früheren „Eisernen Vorhang“ schmuggelte. In rund 45 Ländern versorgt Open Doors Christen, die aufgrund ihres Glaubens benachteiligt oder verfolgt werden, mit Bibeln, christlicher Literatur, bildet Gemeindeleiter aus, engagiert sich für Gefangene und unterstützt die Familien ermordeter Christen. In der freien Welt hält das Werk Vorträge und Veranstaltungen u. a. in Kirchen und Gemeinden, um für das Thema Christenverfolgung zu sensibilisieren und zum Gebet für die verfolgte Kirche aufzurufen. Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.

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