- Anzeige - Fibrolith goes Algeria

Fibrolith erhielt den größten Einzelauftrag ihrer Unternehmensgeschichte

Fibrolith erhielt den größten
Einzelauftrag ihrer Unternehmensgeschichte

Der Bau der drittgrößten Moschee der Welt beschert dem Holzwolle-Leichtbauplatten-Hersteller aus der Eifel den größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Foto: KSB Jürgen Engel Architekten

19.12.2017 - 10:24

Kempenich. Nach dreieinhalb Jahren Verhandlung ist es Peter Graner, dem Geschäftsführer der Fibrolith Dämmstoffe GmbH in Kempenich, gelungen, den größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte zu erhalten. Fibrolith konnte das mit dem Bau der drittgrößten Moschee der Welt beauftragte chinesische Baukonsortium Chinese State Construction Engineering Cooporation (CSCEC) von seiner Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit überzeugen. Ausschlaggebend seien die fundierte technische Beratung, die Bemusterungen sowie die aussagefähigen Angebote gewesen, mit denen sich das mittelständische Traditionsunternehmen letztlich gegen alle Konkurrenten durchsetzen konnte.

Bereits im Sommer 2014 begann der Aufbau der Kundenbeziehung zu CSCEC mit einem Werksbesuch im rheinland-pfälzischen Kempenich in der Vulkaneifel. Es folgten eine Reihe ausführlicher technischer Gespräche mit der chinesischen Baufirma, um sicher zu stellen, dass Fibrolith die hohen Anforderungen eines solch monumentalen Bauwerks erfüllen kann.

Die „Djamaa El Djazair“ bzw. die „Große Moschee von Algier“ ist ein Bauwerk der Superlative mit einem Bauvolumen von insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar. Sie entsteht in der Bucht von Algier auf einem 26 Hektar großen Areal.

Der Turm der Moschee, das Minarett, ist als Hochhaus mit einer Höhe von ca. 265 m geplant, in dem auch ein Museum und Forschungseinrichtungen untergebracht werden sollen. Der zentrale Gebetssaal ist ein gewaltiger Kubus mit einer quadratischen Grundfläche von 145 x 145 m und einer Höhe von 22,5 m. Das Gebetshaus selbst bietet Platz für rund 40.000 Gläubige. Der gesamte Komplex der aktuell im Bau befindlichen Moschee in der algerischen Hauptstadt wird komplettiert durch Bibliotheken, ein Kulturzentrum, Kinosäle und Parkhäuser.

In diesen Parkhäusern kommen die Produkte von Fibrolith zum Einsatz. Genauer gesagt die Decken werden mit den Dämmplatten „Fibro-THERM-S“ gedämmt. Bei den Platten handelt es sich um Mehrschichtplatten aus PEFC-zertifizierter* Holzwolle und einem Kern aus nichtbrennbarer Steinwolle, die laut Garagenverordnung in Großgaragen von über 1000 m² Nutzfläche verwendbar sind. Die Lieferung eines derart großen Auftrags über eine Zeitspanne von nur wenigen Monaten stellt besondere Herausforderungen an nahezu alle Bereiche des Unternehmens.

Die Produktion muss die termingerechte Fertigstellung nach genauen Ablaufplänen sicherstellen; der Innendienst hat die akribische Dokumentenaufbereitung für jeden Versand zu erstellen und schlussendlich folgt der zeitlich genau getaktete Ablauf in der Logistik. Die rund 70 sog. 40 Fuß-Container werden von der Firma Kühne & Nagel in Koblenz kommissioniert und über den Rhein nach Antwerpen in den Seehafen transportiert. Von dort treten sie die Seereise nach Algier an. Die ersten Container sind bereits gepackt und auf dem Seeweg nach Algerien, berichtet das Unternehmen.

*PEFC zertifiziert: PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. Fibrolith legt Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und leistet mit seiner PEFC-Zertifizierung einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Wälder

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Spielzeug löst Polizeieinsatz im Industriegebiet von Dierdorf aus

Spielzeugwaffe aus Spaß an den Kopf gehalten

Dierdorf. Am Mittwochnachmittag, 17. Januar, meldete eine Zeugin, dass soeben ein PKW mit drei Insassen von einem Parkplatz im Industriegebiet in Dierdorf weggefahren sei. Der Beifahrer hielt dem Fahrer einen pistolenartigen Gegenstand an den Kopf. Mit starken Einsatzkräften und mit Hilfe des Polizeihubschraubers konnte der abgestellte PKW auf einem anderen Parkplatz im Industriegebiet festgestellt werden. mehr...

Serieneinbrecher geht Polizei ins Netz

34-Jähriger soll etliche Einbrüche begangen haben

Bonn. Die Bonner Polizei hat einen mutmaßlichen Wohnungseinbrecher festgenommen. Er soll in den vergangenen drei Jahren in Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Neuwied eine Vielzahl von Taten begangen haben. Bei einem Pressetermin werden Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa und Kriminaloberrat Ulrich Sievers gemeinsam mit dem Leiter der Ermittlungsgruppe des Kriminalkommissariats 34, Kriminalhauptkommissar... mehr...

Lkw-Fahrer verursacht schweren Auffahrunfall auf A3 bei Heiligenroth

Lkw kracht in Stauende: 41-Jährige schwer verletzt

Montabaur. Am Mittwoch, 17. Januar, gegen 15.57 Uhr hatte sich auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt unmittelbar hinter der Tank - und Rastanlage Heiligenroth in Folge eines vorausgegangenen Unfalles im Bereich der Autobahnpolizei Hessen (Limburg) ein kilometerlanger Rückstau gebildet. Dieser Rückstau wurde ordnungsgemäß durch Stauwarner angekündigt. Dennoch übersah ein 47-jähriger LKW Fahrer aus... mehr...

Weitere Artikel

Ortsvorsteher Walter Köbbing dankt nach dem Hochwasser der Feuerwehr

Respekt und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

Remagen. Beim jüngsten Rheinhochwasser waren die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Remagen und der Stadtteile wieder stark gefordert. „Insgesamt 1.334 Stunden waren die Kameraden der Stadt und der betroffenen Ortsteile Kripp, Oberwinter und Rolandswerth im Einsatz“, teilte der Stadtwehrleiter und stellvertretende Kreisfeuerwehrinspektor Michael Zimmermann mit. mehr...

SPD Oberwinter freute sich über zahlreichen Besuch beim Neujahrsempfang

Bürgermeisterkandidatin Sabine Junge stellte sich vor

Oberwinter. Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte der Ortsverein der SPD Oberwinter, Unkelbach, Oedingen und Rolandswerth am Sonntag in den Saal des Alten Rathauses in Oberwinter eingeladen. Vorsitzender Winne Glaser freute sich sichtlich, so zahlreiche Mitglieder und Gäste im gut besetzten Rathaussaal begrüßen zu können. Sein besonderer Gruß galt dem SPD-Kreisvorsitzenden Marcel Hürter, dem Fraktionsvorsitzenden... mehr...

SPD-Ortsverein Engers spricht von „Schildbürgerstreich“

Sperrung am Rhein in der Kritik

Engers. Die Sperrung eines Weges in den Rheinanlagen in Engers erinnert die Sozialdemokraten vor Ort an einen „Schildbürgerstreich“. Anders kann sich der SPD-Ortsverein nicht erklären, warum ein häufig genutzter Weg mit riesigen Wackersteinen gesperrt ist: „Gerade dieser Weg wird durch viele Spaziergänger und Radfahrer genutzt“, so Pressesprecher Karl-Heinz Pieper. „Hier wurde etwas in einer Nacht und Nebelaktion errichtet, was überhaupt nicht nachvollziehbar ist. mehr...

Weitere Artikel

Zweite Koblenz Open in der CGM-Arena

Die Mischung macht das größte deutsche Hallenturnier interessant

Koblenz. Seit Sonntag stehen sie wieder auf dem Center Court. In der Koblenzer CGM-Arena treffen sich die Tennisspieler zu den Zweiten Koblenz Open. Und die Teilnehmerliste kann sich wie im Vorjahr wieder sehen lassen. „Insgesamt macht es die Mischung des Teilnehmerfelds mit gestandenen Profis und Nachwuchstalenten. Lokale Größen werten das Turnier enorm auf“, so Turnierdirektor Heiko Hampl. mehr...

Schwerathletik-Verband Rheinland war Ausrichter der offenen Meisterschaften

Die besten jungen Ringerinnen Deutschlands kämpften in Ransbach-Baumbach

Ransbach-Baumbach. Ein Sport, der nicht im Rampenlicht der Medien und der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, ist das Ringen. Dabei war es eine der ersten olympischen Sportarten in der Antike und fehlte außer im Jahr 1900 nie bei der Austragung der Olympischen Spiele. Es ist ein „ehrlicher Sport“, sagt Dieter Junker, Vizepräsident und Pressesprecher des Schwerathletik-Verbands Rheinland, der seinen Sitz in Koblenz hat. mehr...

Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare

Gruseliger Fund: Tote Füchse in Biotonne entsorgt

Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Service
Lesetipps
GelesenBewertet