Wirtschaft | 02.02.2018

-Anzeige „dihva“-Informations-Abende in Walporzheim

„Smart Home“-Lösungen werden bezahlbar

Nächste Präsentationen am 21. und 22. Februar im Gebäude 3 der „medentis medical GmbH“

Franz Keuler, „dihva“-Geschäftsführer und Entwickler der Technologie, stellte sein System vor. KG

Ahrweiler-Ramersbach. Die in Ramersbach ansässige Firma „dihva GmbH“, was für „digital intelligent home visual attachment“ steht, hatte zu Informationsveranstaltungen auf dem Gelände der „medentis medical GmbH“ in Walporzheim eingeladen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: Smart Home Lösung wird bezahlbar. Der Hausherr und Geschäftsführer von „medentis“, Alexander Scholz, ließ es sich nicht nehmen, am ersten Info-Abend teilzunehmen. Er hatte die vorgestellte Technik im Rahmen der Renovierung in den drei Gebäuden der ehemaligen Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Weinbau, Gartenbau und Landwirtschaft eingebaut und zeigte sich mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden.

Franz Keuler, „dihva“-Geschäftsführer und Entwickler der Technologie, konnte eine Reihe von interessierten Zuhörern, darunter Bauherren, aber auch ein Ingenieur für Elektrotechnik, begrüßen und dankte Alexander Scholz für die Möglichkeit, sein System in diesen Räumen vorstellen zu können. Keuler ist Ingenieur der Elektrotechnik, 52 Jahre alt und seit 30 Jahren auf dem Gebiet der Automatisierung tätig.

Der Smart Home Markt boomt, so suggeriert es uns die Werbung. Einige haben vielleicht eine Philips Hue eingebaut und schalten dann mit Alexa das Licht ein und aus. Andere haben ein Tado-System, um ihre Heizung zu automatisieren. Die bisher auf dem Markt etablierten Smarthome-Pakete sind Insellösungen, die meist untereinander nicht kompatibel sind und nicht miteinander „reden“.

Was macht „dihva“ anders?

Grundsätzlich kommt der Ansatz aus dem Bereich der Automatisierung, dem bisherigen Spezialgebiet von Franz Keuler. Vor zehn Jahren war das Handy noch ein „dummes“ Telefon, das vielleicht noch fotografieren konnte. Heute ist ein Smartphone nichts anderes als ein kleiner Rechner, auf dem unter verschiedenen Betriebssystemen beliebige Apps geladen werden können. Das „dihva“-Paket geht einen ähnlichen Weg, nämlich weg vom Gerät hin zum intelligenten Controller mit Betriebssystem. In diesem Falle ist es das Betriebssystem „dihvOS“. Im „dihva“-Controller kann jede beliebige Smart-Home-Funktionen aktiviert und mit einer anderen Smart-Home-Funktion verknüpft werden. Automatisch wird aus diesen Daten eine App generiert, die das ganze Haus steuert. Eine App für das ganze Haus, und die App hört auch noch auf „Alexa“.

Flexibler Einbau

„dihva“ gibt es in den beiden Varianten „Professional“ und „EnOcean“. Die professionelle Lösung richtet sich an Menschen, die ihr Eigenheim planen und eine zukunftssichere Smart-Home-Lösung ohne Kompromisse suchen. „dihva“ setzt an dieser Stelle auf bewährte Siemens Industrietechnik, die schon millionenfach eingesetzt und über Jahrzehnte getestet worden ist. Diese Hardware bekommt der Kunde auch noch in 20 Jahren. In der Art und Weise des Einbaus ist „dihva“ höchst flexibel.

Für Bestandsbauten und Wohnungen hat man in Ramersbach „dihva EnOcean“ entwickelt, es müssen keine Stemmarbeiten mehr durchgeführt werden, um neue Leitungen für die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten zu verlegen. Die Kommunikation geschieht ganz einfach per Funk. „EnOcean“ ist ein Funkstandard, der von 800 Herstellerfirmen genutzt wird und miniaturisierte Energiewandler als Sender und Empfänger nutzt, die nicht nur energiesparend, sondern auch extrem zuverlässig sind. Es ist keine Cloud notwendig, aber bei Bedarf technisch möglich.

Franz Keuler sieht für die nähere Zukunft folgende Zeitlinien: In zwei Jahren werden die Sprachsteuerungen, die dann in 50 Prozent der Haushalte genutzt werden, dialogfähig sein, was ihre Bedienung noch vereinfachen wird. In fünf Jahren werden die meisten Apps durch Sprachsteuerungen (Alexa, SIRI, etc.) abgelöst werden.

Darüber hinaus sieht er spätestens in zwei Jahren den sogenannten „Break-even-Point“ erreicht, zu dem die zurzeit noch etwas kostengünstigeren konventionellen Installationen teurer werden als die Nutzung von Smarthome-Systemen.

Gibt es bereits Referenzen für die Nutzung von „dihva“?

Auf ihrer Homepage präsentiert die „dihva GmbH“ ein futuristisch aussehendes „Null-Energie“-Haus auf dem Venusberg in Bonn, daneben wurde das Paket im Medentis-Komplex in Walporzheim und in weiteren Gebäuden im gesamten Bundesgebiet verbaut.

Christian Kolf, verantwortlich für Technik und Vertrieb, gab anschließend eine Vorführung und Einweisung in die Technik und erläuterte, wie einfach ein „virtueller Schaltschrank“ konfiguriert werden kann, dabei wird im Hintergrund die App generiert, mit der die Kunden (Nutzer) individuell Zonen und Szene programmieren können. Zum Einbau erklärte Kolf, dass nach einer kurzen Einweisung jeder Elektriker in der Lage sein sollte, das System zu installieren, darüber hinaus ist eine Hilfestellung durch das Personal von „dihva“ selbstverständlich, in der Regel begleiten „dihva“-Mitarbeiter zu Beginn die Einrichtung der Anlage.

Zu den Kosten gefragt, gab Franz Keuler den Hinweis auf einen Konfigurator auf seiner Homepage, mit dem man seine Wünsche eingeben kann und schnell einen ersten Überblick erhält.

Die nächsten Präsentationen finden am 21. und 22. Februar im Gebäude 3 der „medentis medical GmbH“ statt. Weitere Informationen unter: www.dihva.de

Christian Kolf, verantwortlich für Technik und Vertrieb, gab eine Vorführung und Einweisung in die Technik.

Christian Kolf, verantwortlich für Technik und Vertrieb, gab eine Vorführung und Einweisung in die Technik.

Franz Keuler, „dihva“-Geschäftsführer und Entwickler der Technologie, stellte sein System vor. Fotos: KG

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Anzeige Uhren Vintage
Tag der offenen Tür FFW Königsfeld
10 Jahre NoWi Bau
Anzeige Show Alive
Zukunft trifft Tradition KW 18
Betriebsferien Mai 2026
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Empfohlene Artikel
16

Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen.

Weiterlesen

Ein besonderer Moment war der Anschnitt des Jubiläums-Kuchens durch Martina und Norbert Wittenberg (rechts), Bürgermeister Guido Orthen (Mitte), sowie den designierten Bürgermeister Pascal Rowald (2. von links) und den ersten Beigeordneten Peter Diewald (links). Fotos: DU
47

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein bemerkenswertes Jubiläum für die Kreisstadt, für das Ahrtal sowie für die nähere und auch weitere Region wird im Mai gefeiert: auf eine Geschichte von 125 Jahren kann in diesen Tagen das Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr-Ahrweiler zurückblicken und damit einen alles andere als alltäglichen Geburtstag begehen. Eineinviertel Jahrhundert lang nah an den Menschen und für diese...

Weiterlesen

Die sechste Klasse der Realschule Plus in Nachtsheim mit Laachus Botschafterin Monika Schmitz.
22

Region. Mit dem Projekt „Laachus-Botschafter“ geht es für Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vulkanregion Laacher See. Ziel des Bildungsangebots des Zweckverbands Vulkanregion Laacher See ist es, jungen Menschen auf spielerische, altersgerechte und interaktive Weise Wissen über die Entstehung der vulkanisch geprägten Landschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie soziale Kompetenzen und Werte zu vermitteln.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
31

Astrologische Vorschau für die KW 20: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 11. bis 17. Mai 2026

Die Woche vom 11. bis 17. Mai bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Gefühle klären sich, Entscheidungen rücken näher und im Alltag zeigen sich neue Chancen. Rund um den Vatertag am 14. Mai zieht es viele Menschen ins Freie. Gemeinsame Aktivitäten sorgen für Ausgleich, können aber auch Spannungen offenlegen. Wer aufmerksam bleibt, erkennt früh, wo es sich lohnt, innezuhalten oder aktiv zu werden.

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
Azubispots Bad Neuenahr 2026
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Media-Auftrag 2026/27
Zukunft trifft Tradition KW 18
Biergarteneröffnung
Jubiläum
Stellenanzeige
Titel
Image