Erich-Klausener-Lauf 2013 wieder ein großer Erfolg
20.000 Euro für den (sehr) guten Zweck
Adenau.Lange hat es gedauert, bis der letzte Cent gezählt war. Der zum 7. Mal durchgeführte Erich-Klausener-Lauf brachte am Ende die stolze Summe von 19.488 Euro ein. Kürzlich wanderten die Adenauer Gymnasiasten von Adenau nach Liers und wieder zurück in die Johanniterstadt. Die dabei erlaufenen Kilometer wurden von Spendern honoriert, sodass die beachtliche Summe von 19.488 Euro zustande kam. Damit erhöht sich das Spendenaufkommen durch den zum 7. Mal durchgeführten Lauf auf weit über 120.000 Euro. Dass die Schülerinnen und Schüler des Erich-Klausener-Gymnasiums alle zwei Jahre motiviert werden können, ist den Informationskampagnen im Vorfeld zu verdanken. Die Vertreter der einzelnen Hilfsprojekte haben sich dankenswerterweise die Zeit dafür genommen, den Schülern die jeweilige Projektarbeit anschaulich und beeindruckend vorzustellen. Ohne Verwaltungsaufwand sind diese Spenden jetzt an die unterstützten Projekte weitergeleitet worden: an das Blindenprojekt AMEPH in Togo, an die „Lichtbrücke Hilfe für Bangladesch“, an das Maria Luisen Kinderheim in Buenos Aires (Argentinien), an „African Angel“ in Ghana und zum ersten Mal an die Organisation „TALITHA KUMI!“, die Bildungsmöglichkeiten für palästinensische Jungen und Mädchen bietet. Der Lauf wurde im Jahr 2001 von Oberstudienrat Bernhard J. Müller initiiert und lange Zeit von Herrn Studiendirektor H. J. Schneider mit Herzblut bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2011 organisiert. Sein leidenschaftliches Engagement soll auch in Zukunft das Leitbild für die Organisation und Durchführung des Erich-Klausener-Laufs sein. Dieser soll erinnern an den Namensgeber der Schule, Dr. Erich Klausener, dessen Leben und Verhalten für ein christliches und moralisches Erziehungsideal steht, welches zu Verantwortungsbewusstsein und sozialem Engagement, zur Fürsorge für die am Rande Stehenden und zum Respekt anderen gegenüber führen soll. Die Veranstalter bedanken sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr wiederholt gezeigtes soziales Engagement und bei den Spendern und Spenderinnen, die die erlaufenen Kilometer „vergoldeten“.
