Realschule plus Adenau-Schülersprecherteam
2222 Euro für krebskranke Kinder gespendet
Adenau. Die Schülervertretung und die Bläserklassen 6a, 6b der Realschule plus Adenau übergaben zusammen mit den Vertrauenslehrern Janina Kemp und Stephan König eine großzügige Spende von insgesamt 2222,22 Euro an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche in Bonn. Nina Fuhrmann, Sophie Kürsten und Jannik Friedrichs von der Schülervertretung berichteten bei der Spendenübergabe im Elternhaus in Bonn, dass sie das Geld bei einem Kuchenverkauf am Elternsprechtag, beim Rosenverkauf am Valentinstag, bei einem Kinonachmittag, beim Würstchenverkauf in den Pausen und bei Spielefesten eingenommen haben. Die Klassensprecher der 6a (Sonja Krabbe, Florian Kolb) und 6b (Tanja Schumacher, Mara Bungarten) konnten 700€ an den Förderkreis übergeben. In der Adventszeit hatten die Bläserklassen bei verschiedenen Konzerten das Geld eingenommen. Die Klassen 5d und 6d hatten mit ihrem Musiklehrer Frank Pohl ein kleines Musical aufgeführt und dadurch knapp 300 Euro an die SV übergeben können. Frau Renate Pfeifer, Leiterin des Schulprojekts vom Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn erklärte die Aufgaben des Fördervereins und zeigte die Zimmer und Apartments des Elternhauses. So schließt der Förderverein überall dort Lücken, wo die Klinik selbst nicht alles leisten kann und Kinder und ihre Eltern an ihre persönlichen und finanziellen Grenzen stoßen. Eine der wichtigsten Hilfen für Familien ist dabei das „Elternhaus“ des Fördervereins. Familien, deren Kinder in der Universitäts-Kinderklinik stationär behandelt werden, finden hier ein „Zuhause auf Zeit“. So können die Eltern mehr Zeit mit ihrem Kind verbringen und ihm Halt und die Wärme geben, die es dringend braucht. Ein weiterer Höhepunkt der Aktivitäten des Fördervereins ist das Projekt „Klassissimo mobil“, wo der Patient unmittelbar mit Therapiebeginn ein NetBook mit integriertem Mobilfunk Modem (UMTS) erhält, ebenso ein Schüler der Klasse in der Heimatschule. Mit den NetBooks gelangt man überall problemlos ins Internet. Via Skype wird aus dem Unterricht heraus Videotelefonie betrieben. Die Schüler reichen das NetBook weiter. Die Klasse sieht und hört den Patienten live, ebenso können die Patienten von zu Hause oder aus der Klinik den Unterricht verfolgen. Auf der Rückfahrt in die Eifel war man sich gleich einig, im kommenden Jahr wiederum für den Förderverein zu sammeln und plante schon einige Projekte.
