Lokalsport | 20.11.2013

A-Jugend Bezirksliga West

A-Jugend belohnt sich erst spät

JSG Barweiler/OASF/Wershofen/Nohn/Ahbach - JSG Saarburg 1:0 (0:0)

Barweiler. Das lange Warten hatte endlich ein Ende: Zum ersten Mal durfte die A-Jugend der JSG Barweiler auf dem lange ersehnten neuen Kunstrasen in Leudersdorf eine Begegnung austragen. Der Premierengegner war die Mannschaft der JSG Saarburg, die bis dato noch sieglos war. So zählte für die Heimelf an diesem Tage nur ein Sieg.

Die JSG Barweiler begannen furios. Die zahlreichen Zuschauer sahen zu Beginn die mit Abstand beste Saisonleistung der Gastgeber. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen, sodass sich das Team erste Gelegenheiten herausspielte. Jan Pidde vergab hierbei die erste Großchance, als er einen satten Schuss aus zwanzig Metern an den Pfosten setzte. Die Heimelf ließ auch in der Folgezeit nicht nach, ganz im Gegenteil: Je länger die Partie dauerte, desto eher war es eine Frage der Zeit, wann das erste Tor fallen würde. So setzte Michael Heinz einen Schuss gegen die Latte und scheiterte anschließend am glänzend aufgelegten Schlussmann, von wo der Ball wiederum den Pfosten küsste. Saarburg konnte sich nahezu kaum noch befreien. Eine Ecke folgte auf die nächste. So scheiterten Lukas Thelen zum bereits vierten Mal am Aluminium und kurze Zeit später Stefan Schüler am immer besser werdenden Torhüter. Dass es mit 0:0 in die Pause ging, konnten wohl weder die Spieler der JSG Barweiler noch die Saarburger glauben.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Saarburg verbessert. Die Spielanteile waren nun ausgeglichener.

Man spürte, dass die Mannschaft der JSG Barweiler Kräfte gelassen hatte in der ersten Halbzeit. So ergaben sich kaum noch zwingende Torchancen auf beiden Seiten. Zwanzig Minuten vor Ende der Partie legte die Heimelf allerdings noch einmal eine Schippe drauf und endlich fiel der erlösende Treffer: Ein toller Distanzschuss von Marc Kuhl aus halbrechter Position traf zum insgesamt fünften Mal die Latte. Doch diesmal hatte die Mannschaft von Trainer Sebastian Heinzen Glück, sodass der Ball von der Unterkante der Latte ins Tor sprang. Endlich. Die Fans und Spieler waren sichtlich erleichtert. Die verbliebenen Minuten spielte Saarburg deutlich offensiver und riskierte alles. So gab es in der Nachspielzeit noch einmal zwei Ecken, die allerdings gerade noch so geklärt werden konnten.

Fazit: Ausgerechnet in der zweiten Halbzeit, die eigentlich ausgeglichen war, belohnten sich die Spieler der JSG Barweiler für ihr engagiertes und temporeiches Spiel der ersten Hälfte. Am Ende kann man froh sein, dass man drei Punkte geholt hat, da normalerweise der, der seine Chancen zuvor nicht nutzt, bestraft wird.

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