Politik | 01.07.2015

Verbandsgemeindeverwaltung Adenau informiert

Ahrradweg-Lückenschluss zwischen Schuld und Fuchshofen

Land Rheinland-Pfalz von der Erforderlichkeit des Lückenschlusses überzeugt

Adenau/Ahrweiler. Wegen der gefährlichen Verkehrslage im Bereich der noch bestehenden Lücke des Ahrradweges zwischen Fuchshofen und Schuld hatten sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, kürzlich an den Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, gewandt. In seinem aktuellen Antwortschreiben versichert der Staatsminister, dass von Landesseite alles Erforderliche veranlasst wurde, um den Abschnitt Schuld-Fuchshofen einer Realisierung näher zu bringen. Lewentz teilte in seinem Schreiben mit, dass die Mittel für die Projektplanung sowie die Erstellung der Unterlagen für das zur Erwirkung des Baurechts erforderliche Planfeststellungsverfahren bereitgestellt sind. In die Investitionsprogramme des Landes könne der Lückenschluss jedoch erst aufgenommen werden, wenn das erforderliche Baurecht vorliegt, bzw. dessen Erwerb in greifbarer Nähe ist. Für den Ahrradweg-Abschnitt Schuld-Fuchshofen ist dies nach Einschätzung des Ministers ab 2018 zu erwarten. Zum derzeitigen Planungsstand merkte der Minister an, dass die Umweltverträglichkeitsstudie nahezu abgeschlossen ist und dass - sobald die endgültige Trassenführung geklärt ist - mit der Detailplanung begonnen wird. In einer ersten überschlägigen Kostenermittlung wurden die Baukosten für den rund fünf Kilometer langen Abschnitt mit rund 5,5 Millionen Euro beziffert. Im Verhältnis zu den für Radwegeausbau an Landstraßen insgesamt zur Verfügung stehenden Landesmitteln seien die zu erwartenden Kosten für den Ahrradweg-Lückenschluss sehr hoch, so Lewentz. Daher werde im Verlauf des weiteren Planungsprozesses geprüft, ob eine Bildung von Bauabschnitten sinnvoll ist.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeindeverwaltung Adenau

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