Adenau feierte Heimatfest und Kirmes
Beste Unterhaltung für Jung und Alt
Buntes Programm lockte Besucher in Scharen an - Vereine und Museen beteiligten sich mit Aktionen
Adenau. Traditionell wird das Heimatfest in Adenau vier Tage lang gefeiert und bietet so für jeden etwas, ob jung oder alt. Es ist aber nicht nur das Heimatfest, sondern geleichzeitig auch die Adenauer Kirmes, wie Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann in seinem Grußwort gerne erwähnte. Das Fest wurde vor Jahrhunderten von den in Adenau ansässigen Johannitern als Kirchweihfest eingesetzt. Johannes der Täufer ist der Schutzheilige des Ritterordens vom Heiligen Johannes zu Jerusalem und der Adenauer Kirche. Das Heimatfest schlage so eine Brücke zwischen der alten Tradition und einem bunten, zeitgemäßen Programm, so der Stadtbürgermeister.
Genauso war es auch in diesem Jahr beim 44. Heimatfest, das am Freitagabend in der Feuerwehrhalle mit einem vollen Programm von „De Wömbe Jonge“ und DJ Ingo so richtig einheizte und Lust auf ein langes Feierwochenende machte. Wer das Kirmesgeschäft suchte, der war in der Kirchstraße bei den Buden und Fahrgeschäften richtig, wo bereits der Duft von gebrannten Mandeln die Besucher lockte.
Offiziell eröffnet wurde das Fest am Samstagnachmittag, als Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann nach der Begrüßung gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler das Bierfass anschlug und der Gerstensaft von den Feuerwehrkameraden und den Pfadfindern an die Besucher als Freibier verteilt wurde. Gestiftet hatten das Fass die St. Georg Pfadfinder Adenau.
Als Gäste konnte der Stadtbürgermeister neben zahlreichen Persönlichkeiten der Politik die Vertreter von Kreissparkasse und Volksbank und die Schulleiter sowie zahlreiche Festbesucher aus der Umgebung begrüßen. Danach bestimmte die musikalische Unterhaltung das Bild auf dem Marktplatz, wobei sich das Tambourcorps Adenau im Lauf des Abends mit der „SchülerBigBand“ der Realschule plus und der Cover-Rock-Gruppe „Bounce“ abwechselte.
Am Sonntag hatten dann die Adenauer Geschäfte ihre Türen geöffnet und lockten mit den verschiedensten Angeboten zum verkaufsoffenen Sonntag in der vom Autoverkehr gesperrten Innenstadt.
Auf der Flaniermeile boten auch die Marktstände ihre Angebote feil, und wer sich kulinarisch verwöhnen lassen wollte, fand auf dem Weg durch die Innenstadt immer wieder einen Stand, an dem Gutes für den Gaumen geboten wurde. So war es wieder ein gewohnte Bild vom Adenauer Heimatfest, als sich am Sonntag die Menschenmassen ihren Weg suchten.
Ein lohnender Weg war auch die Einkehr im Heimat- und Zunftmuseum, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert und dafür eigens einen Quizbogen zusammengestellt hatte, bei dem es etwas zu gewinnen gab.
Aber auch ein Besuch im Bauernmuseum oder der Galerie Bernhard Müller-Feyen war eine willkommene Abwechslung beim Bummel durch die Stadt.
Musikalisch unterhielten am Sonntag die Bläser AG des Jugendorchesters, das Stadtorchester Adenau und das Fanfarencorps Rot-Weiß Adenau sowie Musikgruppen in den Abendstunden. Mit einem Zwischenstopp im Café der Komturei wurde gleichzeitig die Arbeit der kfd Frauengemeinschaft Adenau unterstützt, die wieder Kaffee, Kuchen und leckere Waffeln im Angebot hatte, um mit dem Erlös die traditionelle Seniorenfeier zu finanzieren. Die Stadtbücherei hatte sogar eine Außenstelle auf der Straße aufgebaut und lockte die Leseratten mit einem Bücherbasar. So bot das Heimatfest wieder viele Attraktionen, ein Besuch belohnte sich, und das bewiesen auch die zahlreichen Besucher, die den ganzen Sonntag über die Innenstadt belebten.
Am Montag tönten dann, um die Mittagszeit, die alt bekannten Schlager aus den 80er- und 90er-Jahren vom Marktplatz, und mit der Coverband „The Brickx“ endete am späten Abend das Heimatfest, wobei sich alle bereits auf die nächste Auflage freuen.
Das Heimat- und Zunftmuseum hatte ein Quiz zur Stadtgeschichte vorbereitet.
Bei der Kreissparkasse konnte man - für einen guten Zweck - die eigene Geschicklichkeit beim Gabelstaplerspiel testen.
