Lokalsport | 04.11.2015

SG OASF/Barweiler II

Bittere Niederlage zur Winterpause

SC Niederzissen II - SG OASF/Barweiler II 2:0 (1:0)

Dren Imeri konnte die erneute Niederlage seiner Mannschaft nicht verhindernprivat

Barweiler. Am letzten Spieltag der Hinrunde war die zweite Mannschaft der SG Oberahrtaler/Barweiler in Niederzissen zu Gast. Da das Team im vergangenen Spiel bei der knappen Niederlage gegen den Tabellenersten aus Oberzissen eine solide Leistung gezeigt hatte und gegen die Brohltaler schon öfters drei Punkte errungen wurden, war das Ziel in dieser Begegnung nichts anderes als ein Sieg. Schon von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber ein leichtes Chancenplus zu verzeichnen hatte. Da einige der ersten Bälle von der Oberahrtaler Defensive falsch eingeschätzt wurden, boten sich den Niederzissener schon früh erste gute Torschussmöglichkeiten, die aber allesamt keine ernste Gefahr darstellten. Nach wenigen Minuten stand die auf drei Positionen veränderte Hintermannschaft der Gäste dann wieder gewohnt sicher und es gelang der Oberahrtaler Reserve nach und nach das Spiel an sich zu reißen, wirkliche Torgefahr strahlte die Mannschaft aber noch nicht aus. Als sich die Partie in die Hälfte der Heimelf zu verlagern begann, fiel dann unerwartet der Führungstreffer für Niederzissen. Nach einem langen, hohen Ball fand sich ein Angreifer der Brohltaler sträflich frei im Strafraum wieder und konnte seine Farben aus kurzer Distanz in Führung bringen. Doch trotz des Rückstandes spielten die Gäste weiter munter nach vorne und waren nach wie vor dominanter. Nach kurzer Zeit erspielten sich die Gäste eine hochkarätige Chance nach der anderen, als Christian Jax und Rudi Seifen mehrfach mustergültig durch lange Bälle in Szene gesetzt wurden. Zur großen Verärgerung der Oberahrtaler wurden sämtliche aussichtsreiche Angriffe wegen Abseitspositionen zurückgepfiffen. In den letzten Minuten lag der, zu dieser Zeit mehr als verdiente, Ausgleichstreffer zwar in der Luft, fiel jedoch nicht, so dass es mit einem knappen Rückstand in die Pause ging. Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern dann ein ähnliches Bild. Oberahrtal war weiterhin spielbestimmend, wobei die Gastgeber nun auch wieder mehr Spielanteil hatten. In dieser Phase des Spiels gelang es den Gästen häufiger ihre Angriffe zu Ende zu spielen, jedoch kam jeder meistens einen Schritt zu spät, so dass die Brohltaler oft in letzter Sekunde und höchster Not die Situation noch bereinigen konnten. Zur Mitte der zweiten Halbzeit lief das Spiel dann plötzlich in eine andere Richtung. Die Partie wurde härter, es kam zu vielen überhärteten Fouls und Sticheleien. Unnötig wurde es dann, als ein kürzlich eingewechselter Spieler der Gastgeber nach einem kleinen Wortgefecht Marcel Kuhl anrempelte und wegstieß und sich dieser darauf auf die gleiche Weise revanchierte. Beide Spieler konnten froh sein, dass sie dabei noch mit der Gelben Karte davon kamen. Doch nur wenig später musste Marcel Kuhl dann doch das Feld verlassen, als er bei einem gegnerischen Angriff einen Schritt zu spät zur Stelle war und den Gegenspieler mit seiner Grätsche nur noch am Fuß erwischte. Als Folge gab es die gelb-rote Karte. In der folgenden Zeit, die die Oberahrtaler nun in Unterzahl verbringen musste, geriet der Fußball immer mehr in den Hintergrund und das Spiel war gezeichnet von unnötigen und überhärteten Fouls beiderseits. Das nächste Tor der Gastgeber war zu diesem Zeitpunkt schon eher eine Nebensache. Nach einem Freistoß für die Brohltaler landete der abgefälschte Ball unhaltbar für den Oberahrtaler Schlussmann, Philipp Cläsgens, im Netz. Die letzten Minuten liefen dann noch ohne große Ereignisse runter. Fazit: Wie schon in der vergangenen Woche musste man sich auch in diesem Spiel trotz einer starken Leistung geschlagen geben. Bitter in dieser Begegnung war jedoch, dass die Oberahrtaler Reserve die meiste Zeit die spielbestimmende Mannschaft war, der durch einige unglückliche Entscheidungen im ersten Durchgang fast sämtliche Chancen auf die mehr als verdienten Tore genommen wurden. Überschattet wurde das Spiel jedoch leider von den unsportlichen Schlussminuten.

Dren Imeri konnte die erneute Niederlage seiner Mannschaft nicht verhindernFoto: privat

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