Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau
Brandschutz bei Rock am Ring
Adenau. Beim großen Festival am Nürburgring ist bei 85.000 Besuchern das Gefahrenpotenzial hoch. Darum war die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Adenau wie in jedem Jahr mit mehreren Einheiten zur Brandsicherheitswache am Nürburgring bestellt. Bei der Brandsicherheitswache zu diesem großen Spektakel waren von Mittwochmorgen bis Montagnachmittag 48 Kameraden ständig im Dienst.
Die Feuerwehreinsatzleitung um Dieter Merten hatte sich eingerichtet, musste aber zum Glück nicht allzu häufig tätig werden. In Balkhausen ist man schon seit Jahren in optischer und akustischer Reichweite zum Festivalgelände untergebracht. An den Bühnen waren 18 Kameraden für den Veranstaltungszeitraum zur Brandwache eingesetzt. Die Feuerwehr Antweiler sorgte an der Centerstage für einen reibungslosen Ablauf. Die Kameraden aus Quiddelbach und Aremberg waren an der Alternastage stationiert, die Feuerwehr Dorsel an der Clubstage. Zur Überwachung des Veranstaltungsgeländes ist die Feuerwehr auch in der Race-Control vertreten. Über die Bildschirme lässt sich das Festivalgelände beobachten.
Die Wachabteilung im Außenbereich bestand aus 14 Kameraden. Hiervon waren acht Kameraden in Nürburg im Haus C und sechs Kameraden in Adenau im Gerätehaus auf Bereitschaft. Um auf den Campingplätzen bei beengten Verhältnissen immer sicher zum Brandort zu kommen, auch bei matschigem Untergrund, wurde wie immer das TLF 8/18 auf Unimog besetzt, welches normalerweise bei der Feuerwehr Nürburg stationiert ist.
Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Adenau musste während des Veranstaltungswochenendes 17 Mal eingreifen, zum Teil auch unabhängig von der Veranstaltung. Es gab zwölf Brände, drei Mal musste technische Hilfe geleistet werden und es gab zwei Gefahrstoffeinsätze.
Pressemitteilung
FFW Adenau
