Ahrradweg-Lückenschluss zwischen Schuld und Fuchshofen
Bürgermeister und Landrat wenden sich an die Landesvertreter
Adenau/Ahrweiler. Wenn auch der Radweg zwischen Altenahr und Mayschoß mittlerweile fertiggestellt ist, weist der Ahrradweg im Bereich zwischen Schuld und Fuchshofen noch immer eine Lücke auf. Doch gerade diese letzte Lücke soll – ginge es nach der Politik in der Verbandsgemeinde Adenau und im Kreis Ahrweiler - schleunigst geschlossen werden. Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, haben sich nun gemeinsam an Staatsminister Roger Lewentz vom Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz gewandt. Die Radfahrer werden wegen der letzten Lücke über die Landstraße 73 geleitet, welche gerade im Bereich zwischen Schuld und Fuchshofen sehr kurvige und vor allem enge Streckenabschnitte aufweist.
Ein Nadelöhr
Dies in Verbindung mit dem Verkehrsaufkommen – viele motorsportbegeisterte Auto- und Motorradfahrer an den Wochenenden sowie Busse, Lastkraftwagen und landwirtschaftlicher Verkehr an den Wochentagen – macht die L73 in diesem Bereich zu einem Nadelöhr, zu einer potenziellen Gefahr für das schwächste Glied der Verkehrsteilnehmer: die Radfahrer. Familien mit Kindern, Gruppen älterer Radfahrer oder auch einfach nur einzelne Radler - alle müssen durch die enge Passage. Pföhler und Nisius wollen nun Staatsminister Lewentz anschaulich über die Gefahrensituation informieren und haben ihn dazu zu einem Ortstermin an der L73 eingeladen. Darüber hinaus hat sich Bürgermeister Nisius zusammen mit den Beigeordneten und den Fraktionsvorsitzenden im Verbandsgemeinderat Adenau schriftlich an alle für die Verbandsgemeinde Adenau zuständigen Landtagsabgeordneten mit der eindringliche Bitte gewandt, bei der nach der Sommerpause anstehenden Beschlussfassung im Landtag darauf hinzuwirken, dass der Ahrradweg-Lückenschluss zwischen Schuld und Fuchshofen in den Investitionsplan 2015 bis 2018 des Landes aufgenommen wird. Nisius und Pföhler bauen auf die Unterstützung seitens der Landesvertreter. „Wir müssen diese Gefahrensituation schnellstmöglich beheben, daher darf es keine weiteren Verzögerungen für das erforderliche Planfeststellungsverfahren geben!“Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Adenau
