Allgemeine Berichte | 11.06.2014

Kaiserwetter und beste Stimmung auch am dritten Festivaltag von Rock am Ring

DRK-Kräfte versorgen viele Sonnenbrände

Viele Festivalbesucher hatten die Kraft der Sonne unterschätzt. In den Sanitätsstationen wurden Sonnenbrände versorgt. Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler. Der strahlende Sonnenschein über dem Nürburgring spiegelte sich auch in den Gesichtern und den unbedeckten Körperstellen der Festivalbesucher wider. Offenbar scheint unter den Festivalanhängern noch der Irrglaube, dass Rock am Ring immer mit Regen verbunden ist, weit verbreitet zu sein. Obwohl die Wetterdienste bereits zum Wochenbeginn mitteilten, dass am Pfingstwochenende die Sonne scheinen wird, unterschätzten viele Festivalbesucher die Situation. Der Großteil der in den Sanitätsstationen durchgeführten Hilfeleistungen war am dritten Festivaltag die Versorgung schmerzhafter Sonnenbrände. Zusätzlich wurden eine Vielzahl von Blessuren, Hitzeerschöpfungen und Sonnenstiche versorgt. Einige Patienten mussten zur weiteren ärztlichen Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden. Da für den letzten Festivaltag ebenfalls strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad Celsius angekündigt waren, riet das DRK den Festivalteilnehmern weiterhin, sich entsprechend vorzubereiten. Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor sollte auf unbedeckte Hautpartien aufgetragen werden. Eine Kopfbedeckung schützt vor einem Sonnenstich und der Temperatur entsprechend sollte die Kleidung gewählt werden. Ganz wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr. Alkohol regt die Nierentätigkeit an und steigert die Wasserausscheidung des Körpers. Um dem Flüssigkeitsverlust vorzubeugen, sollten die Festivalbesucher auch ausreichend Mineralwasser oder andere alkoholfreie Getränke zu sich nehmen. Insgesamt 5.734 Besucher nutzten die Hilfeleistungsmöglichkeiten des DRK. Insgesamt 664 Personen wurden durch den DRK-Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Viele Festivalbesucher hatten die Kraft der Sonne unterschätzt. In den Sanitätsstationen wurden Sonnenbrände versorgt. Foto: Thorsten Trütgen

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