Allgemeine Berichte | 24.06.2014

„Rock am Ring“ führte zu Hochbetrieb im St. Josef-Krankenhaus

Die Ambulanz platzte aus allen Nähten

Durch die Nähe zum Nürburgring werden auch Besucher von Großveranstaltungen wie „Rock am Ring“ zur Behandlung in das St. Josef-Krankenhaus in Adenau gebracht. privat

Adenau. Sonnenbrand, Sonnenstich, Sonnenallergie – „die Ambulanz unseres Krankenhauses platzte am Pfingstwochenende aus allen Nähten“, berichtete Wolfgang Petersen, der Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie des St. Josef-Krankenhauses. Mehr als 80.000 Teilnehmer waren an dem Wochenende zum Festival „Rock am Ring“ in die Eifel gekommen, und das bedeutete in diesem Jahr bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen Hochbetrieb für die Mitarbeiter des Krankenhauses. Den meisten Patienten konnten die Ärzte mit Infusionen und kühlenden Lotionen helfen. Aber auch einige schwerer verletzte Festival-Besucher wurden in das Adenauer Krankenhaus eingeliefert. So musste ein Patient operiert werden, weil er einen Milzriss erlitten hatte. Andere hatten sich den Unterschenkel, das Sprunggelenk, den Knöchel oder einen Arm gebrochen. Als lokales Traumazentrum ist das kleine familiäre Krankenhaus auch auf die vielen Patienten eingestellt, die sich bei Großveranstaltungen wie „Rock am Ring“ verletzen. „Denn seit auf dem Nürburgring Rennen gefahren werden, ist unser Haus wegen seiner günstigen Lage die erste Anlaufstelle für alle, die auf der Rennstrecke und den Straßen in der Region einen Unfall haben“, so Petersen. Selbst Schwerstverletzte werden in das St. Josef-Krankenhaus gebracht. Die Ärzte stabilisieren sie und sorgen dafür, dass sie in das nächstgrößere Traumazentrum geflogen werden können.

Durch die Nähe zum Nürburgring werden auch Besucher von Großveranstaltungen wie „Rock am Ring“ zur Behandlung in das St. Josef-Krankenhaus in Adenau gebracht. Foto: privat

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