Tausende Teilnehmer kamen zur Tour de Ahrtal
Ein Paradies für Radler und Skater
Strecke wischen Blankenheim und Müsch war für Autos und Motorräder gesperrt
Müsch. Die Rahmenbedingungen stimmten bei der zehnten Auflage der Tour durchs Ahrtal, und so nahmen rund 20000 große und kleine Radler und Inlineskater bei optimalem Wetter die Strecke von Blankenheim über die Bundestraße 258 bis Müsch, ab hier über die L 73 nach Dümpelfeld und weiter auf dem Radweg ahrabwärts bis Altenahr unter die Räder. In der Verbandsgemeinde Adenau wurde der Radler-Tag mit einem Open-Air-Gottesdienst an der Hahnensteiner Mühle in Insul eröffnet. Anschließend segnete Pastor Justen die Zweiräder.
Die Straßen waren an diesem Tag für jeglichen Automobil- und Motorradverkehr von Blankenheim bis Dümpelfeld gesperrt. Nur Shuttlebusse und Rettungsfahrzeuge durften fahren. Die Ortsgemeinde und der Dorfverein sorgten für Verpflegung. Die Polizei sorgte bei der Verkehrsregelung für den reibungslosen Ablauf, und das DRK Adenau vermeldete keine besonderen Vorkommnisse.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius hatte mit Ehefrau Claudia die Strecke von Dümpelfeld bis Lommersdorf unter die Räder genommen, und am Nachmittag waren sie wieder auf dem Rückweg nach Dümpelfeld. In Müsch war wie überall für Essen und Getränke bestens gesorgt, in Antweiler war nicht nur eine Stempelstelle errichtet, hier wurde auch noch Kirmes und Junggesellenfest gefeiert. Ebenso in Schuld, wo vom vorherigen Abend an den Buden den Radlern optimale Bewirtungsmöglichkeiten geboten wurden. Verschiedene Streckenlängen konnten nach der persönlichen Kondition gewählt werden, denn stündlich verkehrende Shuttlebusse brachten die Radler und Inlineskater wieder an den Ausgangspunkt zurück.
