Politik | 14.05.2014

Grüne fragen nach Ursachen und Auswirkungen auf das Naturschutzprojekt „Obere Ahr“

Gewässerverschmutzung Trierbach

Die Schlammbrühe des Trierbachs gefährdet das Naturschutzgebiet. privat

Kreis Ahrweiler. In einer Kreistagsanfrage hat sich Wolfgang Schlagwein nach Ursachen und Auswirkungen der Verschlammung des Trierbachs erkundigt. Der Sprecher der Grünen im Ahrweiler Kreistag will wissen, welche Auswirkungen der Vorfall im März nach jetzigem Kenntnisstand auf das Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr/Hocheifel“ hat. Die Grünen befürchten, dass beim vermutlichen ungeplanten Überlauf einer kommunalen Kläranlage möglicherweise mit ungeklärtem Schlamm auch Löschwasserrückstände aus der Brandbekämpfung eines Großbrandes in Kelberg in den Bachlauf gelangten. „Ein einziges solches Ereignis kann jahrelange Naturschutzbemühungen auf einen Schlag um Jahre zurückwerfen“, will Schlagwein auch wissen, welche Konsequenzen inzwischen aus dem Vorfall gezogen wurden. Zu den Zielen des mit rund 10 Mio. Euro vor allem aus Bundesmitteln geförderten Naturschutzprojektes „Obere Ahr/Hocheifel“ gehören unter anderem „die Sicherung des unbeeinträchtigten Gewässerniveaus“, „Erhalt und Entwicklung der standortgemäßen Vielfalt der Arten und Lebensgemeinschaften“ und „die Sicherung und Wiederherstellung einer guten bis sehr guten Wasserqualität“. Zum Einzugsbereich des Projektes gehört auch der Trierbach.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen

Fraktion im Kreistag Ahrweiler

Die Schlammbrühe des Trierbachs gefährdet das Naturschutzgebiet. Foto: privat

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