Platz fünf für die MSC Adenau Junioren Mike Löhr und Marcel Müller
Höhen und Tiefen beim Saisonfinale der GLP Meisterschaft
Nürburgring. Der siebte und letzte Saisonlauf startete wie immer am Vortag der eigentlichen Veranstaltung mit der Dokumentenabnahme sowie der technischen Abnahme. Dies war jedoch diesmal ein Mittwoch, da die Veranstaltung an einem Donnerstag, dem Tag der Deutschen Einheit durchgeführt wurde. Die Abnahme verlief für alle Fahrzeuge problemlos, sodass man sich wie gewohnt ohne große Sorgen auf den anstehenden Meisterschaftslauf konzentrieren konnte. Am Donnerstagmorgen kam jedoch bereits der erste Schock. Der BMW 318is von Michael Baur und Marco Bürger hatte bei der Anfahrt in Richtung Nordschleifenzufahrt mit einer gebrochenen Lambdasonde zu kämpfen. Durch die Hilfe der Firma Rent4Ring aus Nürburg konnte das Problem jedoch kurzfristig durch eine Notreparatur behoben werden. Der BMW war nun startklar und hatte noch alle Chancen in der Hand, sich den Meistertitel in der Wertung des ADAC Mittelrhein zu erkämpfen. Während der Veranstaltung hatte man jedoch leichte Probleme mit dem Verkehr auf den letzten Metern vor der Ziellinie und auch die Lambdasonde machte sich wieder bemerkbar. Letztendlich sprang mit Platz 17 ein für Michael Baur und Marco Bürger nicht zufriedenstellendes Ergebnis heraus, da sie sich mit dem Vizemeistertitel im ADAC Mittelrhein begnügen mussten. Für Marcel Müller und Mike Löhr auf dem Suzuki Swift Sport, zur Verfügung gestellt von der Firma Rent4Ring, lief es beim Saisonfinale um einiges besser. Sie konnten sich mit einer fehlerfreien Leistung auf Platz fünf in der Gesamtwertung setzen. Mit nur 6,1 Fehlerpunkten, sprich einer Abweichung von 0,61 Sekunden auf sechs Bestätigungsrunden, fuhren Sie das Beste Ergebnis in der zweijährigen Geschichte des Teams ein. Niklas Zimmermann und Jan Bartholomay hatten wie auch in den vorherigen Läufen gemeinsam auf dem VW Polo 86c genannt. Der Teamleiter Jörg Ritter musste die Abnahme des Fahrzeuges an diesem Tag jedoch selbst durchführen, da beide Fahrer beruflich verhindert waren. Das nächste Problem tauchte auf als Niklas Zimmermann mitteilte, dass er durch eine mehrstündige Verspätung eines Zuges nicht pünktlich an der Strecke sein könne. Er konnte jedoch kurzfristig durch Hiltrud Ritter ersetzt werden. Mit dieser Paarung ging der Polo zum ersten Mal auf die Strecke und konnte sofort mit Platz 46 in der Gesamtwertung und Platz vier in der Rookiewertung hervorragende Ergebnisse einfahren. Lars Plenge und Christian Schöfferle erreichten auf Ihrem VW Golf einen hervorragenden 16. Platz im Endklassement. Nicht so gut verlief die Veranstaltung für den blauen Golf mit der Startnummer 185 von Michael Unkelbach und Sebastian Esten, sie landeten leider nur auf Gesamtrang 47. In der Mannschaftswertung erreichte das Team erneut den dritten Platz und konnte sich somit auch den dritten Platz in der Jahresendwertung sichern. Nun ist die Saison bereits beendet und die Tische für die Jahressiegerehrung bereits reserviert. Neben der Jahressiegerehrung wird das Team die Saison noch bei einer kleinen Feier ausklingen lassen, die Fahrzeuge in den Winterschlaf schicken und sich auf die nächste Saison vorbereiten.
Suzuki Swift.