Allgemeine Berichte | 08.04.2014

Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge

Verbandsgemeinde Adenau liegt beim Spendenaufkommen vorn

Bürgermeister Guido Nisius zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden

Sie freuten sich über das Ergebnis (von links): Bürgermeister Guido Nisius, Bezirksgeschäftsführerin Bettina Hörter und die VdK-Beauftragte der Verbandsgemeinde Adenau, Ortsbürgermeisterin Monika Korden.UM

Adenau. Auch im Jahr 2013 hatten die Sammler und Sammlerinnen in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau und in der Johanniterstadt Adenau wieder ein tolles Sammelergebnis erreicht, sodass Bürgermeister Guido Nisius und die VdK-Beauftragte der Verbandsgemeinde Adenau, Ortsbürgermeisterin Monika Korden, an die Bezirksgeschäftsführerin Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge im Bezirksverband Koblenz-Trier, Bettina Hörter, 5022,71 Euro übergeben konnten. Bürgermeister Nisius zeigte sich von der Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger erfreut und dankte allen Spendern und engagierten Sammlerinnen und Sammlern, die somit dazu beigetragen haben, weltweit die Arbeit des VdK beim Einsatz auf den Friedhöfen und Kriegsgräberstätten zu unterstützen.

Auch wenn das Spendenaufkommen etwas zurückgegangen ist, liegt die Verbandsgemeinde Adenau mit ihrem Sammelergebnis im Landkreis Ahrweiler noch ganz vorn, so die Bezirksgeschäftsführerin, die sich über die alljährlich hohe Spendenbereitschaft im Adenauer Land freute und der Bevölkerung aber besonders den ehrenamtlichen Helfern für die Bereitschaft dankte. Die Kriegsgräberfürsorge verbindet die Menschen und Völker Europas und ist Ausdruck für Versöhnung, Frieden und den Willen zu einer gemeinsamen Zukunft, so Hörter.

Hier merkte die Bezirksgeschäftsführerin an, dass der VdK eine humanitäre Organisation sei, der sich im Auftrag der Bundesrepublik der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen, stelle. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten, so Hörter. Mehrere 1000 ehrenamtliche und 571 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen heute die vielfältigen Aufgaben der Organisation.

Arbeit nicht abgeschlossen

Seit 1991 richtet der Volksbund 330 Friedhöfe des Zweiten Weltkriegs und 188 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder her oder legte sie neu an. 796.053 Kriegstote wurden auf 82 Kriegsgräberstätten umgebettet, und auch nach über 70 und 100 Jahren ist diese Arbeit längst nicht abgeschlossen. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Zu diesem Zweck vermittelt der VdK Fahrten zu den Kriegsgräbern, veranstaltet nationale und internationale Workcamps und Jugendbegegnungen an Kriegsgräbern und Gedenkstätten und informiert in Schulen. So lautet das Leitwort „Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden“.

Sie freuten sich über das Ergebnis (von links): Bürgermeister Guido Nisius, Bezirksgeschäftsführerin Bettina Hörter und die VdK-Beauftragte der Verbandsgemeinde Adenau, Ortsbürgermeisterin Monika Korden.Foto: UM

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