Politik | 09.01.2014, 15:14 Uhr

Bonner Polizei ermittelt und gibt Hinweise zum Schutz vor der „Masche“ Enkeltrick

Versuchter Betrug mit dem „Enkeltrick“

Bonn. Am Dienstag, 7. Januar scheiterte ein Betrugsversuch mit dem sogenannten „Enkeltrick“: Die angerufene Seniorin reagierte richtig. Sie erkannte die Masche und ging nicht auf die Forderung des Betrügers ein. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Nach dem derzeitigen Sachstand meldete sich am Dienstagmittag ein noch unbekannter Anrufer bei einer Frau aus Bonn-Schweinheim und gab sich wahrheitswidrig als ihr Sohn aus. Er täuschte einen finanziellen Engpass vor und forderte einen höheren Bargeldbetrag. Die angerufene Seniorin schöpfte Verdacht und beendete das Telefonat.

Nach der Anzeigenerstattung übernahm das zuständige Kriminalkommissariat 24 die weiteren Ermittlungen. Die Bonner Polizei appelliert in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich: Seien sie misstrauisch am Telefon!

Bei der „Enkeltrickmasche“ rufen die Täter mit Formulierungen wie „Rate mal, wer am Telefon ist?“ zumeist bei älteren Menschen an und geben sich wahrheitswidrig als Familienangehörige oder Bekannte aus. Sie täuschen vor, aufgrund einer Notlage, eines finanziellen Engpasses oder einer anderen dringlichen Situation Bargeld zu benötigen.

Zum Schutz vor dieser „Masche“ rät die Polizei

- Rufen sie Ihren vermeintlichen Verwandten unter einer Ihnen bekannten Rufnummer zurück und vergewissern sie sich, ob dieser wirklich in einer Notlage steckt.

- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

- Geben Sie Geld niemals an Fremde heraus.

- Informieren Sie in Zweifelsfällen bei verdächtigen Anrufen die Polizei unter dem Notruf 110.

Diese und weitere, wertvolle Hinweise zum Schutz vor Trickbetrügern finden Sie auch auf www.polizei-beratung.de

Pressemitteilung der Polizei Bonn

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