Allgemeine Berichte | 05.11.2024

Soeben erschienenes „Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2025“ überzeugt erneut mit breiter Themenvielfalt

Was den Eiffelturm mit der Oberahr verbindet

Heimatkundliches Standardwerk mit 80 Beiträgen von 84 Autorinnen und Autoren

Präsentierten das soeben erschienene Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2025, Jürgen Kempenich (Referent für Kreisgeschichte, links) und der erste Kreisbeigeordnete Horst Gies. Foto: DU

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler ist eine Konstante, die auch fast einhundert Jahre nach ihrer Erstausgabe nichts von ihrem Reiz für eine große Stammleserschaft verloren hat – und dabei vor allem in den letzten Jahren noch viele neue Leserinnen und Leser hinzugewann. Hierzu gehören auch junge Menschen, was sich nicht zuletzt in der Tatsache widerspiegelt, dass immer mehr jüngere Autorinnen und Autoren Beiträge für das heimatkundliche Standardwerk verfassen. Zum soeben erschienenen und in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung offiziell vorgestellten Heimatjahrbuch 2025 haben 84 Autorinnen und Autoren insgesamt 80 Berichte verfasst - von aktuellen und historischen Themen über Volkskunde und Natur bis hin zu Sprache, Sport, Vereinen, Jugend, Landschaft, Kultur, Humorvollem, Wissenschaft, Wirtschaft und den Menschen der Region.

„Verlässlichkeit,Kontinuität und Qualität“

„Das Heimatjahrbuch steht für Verlässlichkeit, Kontinuität und Qualität, sowohl was die redaktionelle Ausrichtung, als auch die hervorragende Druckqualität betrifft“, freute sich Jürgen Kempenich, der als Referent für Kreisgeschichte gemeinsam mit Landrätin Cornelia Weigand den zwölfköpfigen Redaktionsausschuss leitet. „Die einzelnen Berichte spiegeln erneut die große Bandbreite an Themen und damit die Vielfalt in den Dörfern und Städten unseres Kreises in Geschichte und Gegenwart. Die zeitliche Brücke zwischen Tradition und Moderne ist eine der großen Stärken des Jahrbuchs“, betonte der erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, der den Autorinnen und Autoren für ihr Engagement ausdrücklich dankte. Dabei kann das vollfarbige Heimatjahrbuch auf seinen 280 Seiten mit großem Facettenreichtum überzeugen. So entdeckte Hubert Rieck in einer Publikation über das Heilbad Neuenahr aus dem Jahre 1870 eine durchaus mit der heutigen Nach-Flut-Aufbruchstimmung vergleichbare Beschreibung der Kurstadt. Rike Schmickler-Bouvet berichtet über das Zusammenwachsen der Blaulichtfamilie und über den erfreulichen Zuwachs, den viele Feuerwehren des Kreises vor allem nach der Flut verzeichnen. Die Fotografen-Legenden Helena und Jakob Steinborn rückt Werner Kathe in den Fokus, Agnes Menacher und der Archäologe Gabriel Heeren beleuchten 600.000 Jahre Menschheitsgeschichte an Rhein und Ahr am Beispiel der neuen Ausstellung im Sinziger Schloss - spektakuläre, archäologische Funde inklusive.

Nachhaltiger Weinbau undeine „fliegende“ Drahtseilbahn

Wie der Weinbau im Ahrtal nachhaltig werden kann, beschreibt ein Beitrag über pilzresistente Rebsorten. Und wer weiß schon, dass Anfang der 1930er Jahre eine Drahtseilbahn durch die Ahrweiler Weinberge „flog“, dass Gustave Alexandre Eiffel, der Erbauer des Pariser Eiffelturms, Wurzeln an der Oberahr, genauer gesagt in Aremberg hat oder dass es in Rolandseck einst eine „Kaltwasserheilanstalt“ gab? Das „Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2025“, 280 Seiten, Hardcover ist ab sofort im lokalen Buchhandel sowie an weiteren Verkaufsstellen zum Preis von 9,80 Euro erhältlich.

Präsentierten das soeben erschienene Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2025, Jürgen Kempenich (Referent für Kreisgeschichte, links) und der erste Kreisbeigeordnete Horst Gies. Foto: DU

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