Keine besonderen Zwischenfälle beim 24-Stunden-Rennen 2014
Zehn Bobby Cars nach Fanaktion an das DRK gespendet
Kreis AW. Während des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring erhielten Werner Borchert und Armin Link vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler eine Spende von zehn Bobby Cars. Diese bekannten und beliebten Kinderautos wurden während des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring im Rahmen einer Fanaktion vom Reifenhersteller Falken Tyre Europe GmbH an einem Promotionstand auf dem Nürburgring-Boulevard verwendet.
Nach einer spontanen Anfrage der Rotkreuzler wurde die Spendenübergabe durch die Firma Falken kurzfristig realisiert. Beim Rundgang über den Nürburgring-Boulevard wurde man auf die lustige Fanaktion des Reifenherstellers Falken aufmerksam. Mit den Bobby Cars galt es, einen vorgegebenen Parcours in kürzester Zeit zu durchfahren. Die Rotkreuzler fragten nach der weiteren Verwendung der Kinderfahrzeuge und teilten mit, dass man diese gerne nach der Veranstaltung sozialen Zwecken zur Verfügung stellen würde. Diese Idee kam bei den Entscheidern der Firma Falken sehr gut an. Kurzfristig sagte man zu, die zehn nicht mehr benötigten Bobby Cars dem DRK zu spenden. Für die Spendenübergabe wurde auch Wolf Henzler, Rennfahrer des Falken-Motorsportteams, eingebunden. Werner Borchert, Leiter des Auslandshilfeteams des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler, wird eine Hälfte der Spende im Rahmen der nächsten Hilfsgütertransporte ins bosnische Bihac und das ukrainische Lutsk mitnehmen. Die andere Hälfte wird Armin Link, Einsatzleiter des DRK-Rettungsdienstes am Nürburgring, dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. zur Verfügung stellen. Link unterstützt den Verein seit einigen Jahren. Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch diese Spende sozial benachteiligte oder schwerstkranke Kinder noch viel Spaß haben werden.
Während des 24-Stunden-Rennens 2014 gewährleisteten insgesamt 148 DRK-Einsatzkräfte in den Sanitätsstationen und den acht Rettungsfahrzeugen am Nürburgring die notfallmedizinische Versorgung der Besucher. Der Sanitätsdienst des DRK führte rund 290 Hilfeleistungen in den Sanitätsstationen durch. Hier wurden campingbedingte Blessuren, wie etwa Schürf- und Schnittwunden, kleinere Brandblasen durch unsachgemäße Benutzung von Grills oder Insektenstiche, versorgt. Der DRK-Rettungsdienst rückte zu fast 160 Einsätzen aus, um notfallmedizinische Hilfe zu leisten und die Betroffenen zur weiteren ärztlichen Behandlung in die umliegenden Kliniken, den Großteil ins nahegelegene Krankenhaus nach Adenau, zu transportieren. Die meisten Rettungsdiensteinsätze waren chirurgischer Art, zum Beispiel Verletzungen nach unsachgemäßer Feuerholzzerkleinerung. Hier geht es zur Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler: www.kv-aw.drk.de/. Kurzinfos über die Arbeit finden Interessierte auch bei Facebook unter www.facebook.com/drkkvahrweiler oder bei twitter unter www.twitter.com/drkkvaw.
