Innenminister Roger Lewentz lobte Sicherheitsvorkehrungen für das Festival in Mendig
600 Polizisten werden bei Rock am Ring im Einsatz sein
Mendig. Damit das seit einigen Wochen mit 90.000 Karten ausverkaufte Festival „Rock am Ring“ in Mendig reibungslos über die Bühne geht, werden außer zahlreichen Mitarbeitern privater Sicherheitsfirmen insgesamt 600 Polizeibeamte rund um die Uhr sowohl auf dem Festivalgelände als auch in der Stadt Mendig im Einsatz sein. Dies gab der Rheinland Pfälzische Innenminister Roger Lewentz am Dienstag, dem 31. März im Rahmen eines Pressetermins am Mendiger Flugplatz bekannt. Zuvor hatte der Innenminister sich bei einem gemeinsamen Treffen mit Wolfgang Fromm (Präsident des Polizeipräsidiums Koblenz) , Gerd Bertram (Leiter Polizeidirektion Mayen), André Lieberberg (MLK), VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel sowie den Beigeordneten der VG und der Stadt Joachim Plitzko und Thomas Schneider von den behördlichen Sicherheitsplanungen des Festivals ein umfassendes Bild gemacht. „Ich bin sehr beeindruckt von den professionellen Vorbereitungen und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den übergeordneten Behörden.“, so der Innenminister, der weiter darauf hinwies, dass aus Sicherheitsgründen vom 4. bis 9. Juni der Zugverkehr zwischen Mendig und Kruft zeitweise eingestellt werde, da die Besucher die Bahnstrecke überqueren müssten, um auf das Festivalgelände zu gelangen, bzw. dieses wieder zu verlassen. Weiter sagte Minister Lewentz, dass er selber in jungen Jahren häufig zu Gast bei Rock am Ring am Nürburgring gewesen sei und seine Kinder heute mit der gleichen Begeisterung das Festival in Mendig besuchen würden. „Es ist alles sehr gut vorbereitet und ich bin überzeugt davon, dass die Besucher ein sehr schönes langes Wochenende hier in Mendig verbringen werden“, so der Innenminister wörtlich. Während Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel darauf hinwies, dass sich der Mendiger Flugplatz unter dem Aspekt der Sicherheit als Festivalgelände hervorragend eigne, da das Areal nach allen Seiten offen sei und im Notfall ausreichend Fluchtmöglichkeiten biete, unterstrich der Leiter der Polizeidirektion Mayen, Gerd Bertram, dass die für Mendig zuständige Polizeidirektion Mayen bereits über eine, 29 Jahre währende, Rock-am-Ring-Erfahrung verfüge. „Die Sicherheitskonzeption am Nürburgring war hervorragend und ich bin zuversichtlich, dass wir die Sicherheit hier in Mendig genauso gewährleisten können, wie das am Nürburgring der Fall war.“ Außerdem wies Bertram darauf hin, dass die B 256 zwischen dem Flugplatz und dem Anfang der Ortsumgehung Kruft während der Anreisetage gesperrt werde. Aufgrund der drei vorhandenen Autobahnauf- und abfahrten, seien die Bedingungen in Mendig jedoch wesentlich günstiger als am Nürburgring. Auch die medizinische Versorgung der erwarteten 90.000 RAR-Besucher ist laut VG-Bürgermeister Jörg Lempertz gesichert. „Während das Deutsche Rote Kreuz für die Erstversorgung auf dem Festivalgelände stationiert ist, bereitet sich das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, insbesondere das St. Elisabeth-Krankenhaus Mayen auf die Aufnahme zahlreicher Patienten vor. So wird am Mayener Krankenhaus ein großer Anbau errichtet, wo mehr als 100 Ärzte und medizinisches Personal, die zum Teil von anderen Standorten des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein kommen, rund um die Uhr für die Versorgung der Patienten im Einsatz sein werden. Sollten die Kapazitäten in Mayen nicht ausreichen, stehen das Stiftshospital Andernach sowie das Klinikum Kemperhof in Koblenz zur Verfügung.
Roger Lewentz, Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz zeigte sich von den Sicherheitsvorkehrungen für Rock am Ring beeindruckt.
Nachdem die Regenwolken sich für kurze Zeit verzogen hatten, präsentierte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz dem Innenminister das riesige Festivalgelände.
Joachim Plitzko (Beigeordneter VG Mendig), Thomas Schneider (Beigeordneter Stadt Mendig), Jörg Lempertz (Bürgermeister VG Mendig), André Lieberberg (MLK), Roger Lewentz (Innenminister Rheinland-Pfalz), Hans-Peter Ammel (Stadtbürgermeister Mendig), Gerd Bertram (Leiter Polizeidirektion Mayen) und Wolfgang Fromm (Präsident Polizeipräsidium Koblenz).Fotos: FRE
