Pfarreiengemeinschaften hatten eingeladen
Atempause im Advent
Frauen beschäftigten sich auch mit persönlichen Sternstunden
Andernach. Seit vielen Jahren laden die beiden Gemeindereferentinnen Marianne Krämer-Birsens, Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich und Luzia Waszewski, Pfarreiengemeinschaft Andernach, zu einer Atempause zu Beginn des Advents ein. 18 Frauen waren ins Naturfreundehaus Maria Laach gekommen. Unter dem Thema „Sternstunden“ tauschten die Frauen sich darüber aus, welche Ereignisse in ihrem eigenen Leben wichtig waren und durchaus als „Sternstunden“ bezeichnet werden können. Weiterführend ging es um die Frage, was oder wer mir Orientierung gibt im Leben, mir den Weg zeigt. Zunächst wurde das Märchen „Die Sterntaler“ vorgestellt. Biblische Erzählfiguren halfen, die Geschichte anschaulich darzustellen. Mit der Frage, was ich selbst geben oder verschenken kann, beschäftigten sich die Frauen zuerst in Einzelarbeit, um sich anschließend in Kleingruppen darüber auszutauschen. Es stellte sich bei der einen oder anderen die Frage, ob sie selbst bereit ist, von anderen etwas anzunehmen oder sich beschenken zu lassen.
Ganzheitliche Umsetzung
Im Laufe der Veranstaltung füllte sich das blaue Tuch, das die Mitte bildete, immer mehr mit Sternen, die für viele Menschen, Situationen und Stationen standen, die die Teilnehmerinnen im Laufe der verschiedenen Betrachtungen benannten. Meditative Tänze ergänzten immer wieder die Gesprächsrunden und halfen bei der ganzheitlichen Umsetzung des Themas. In einer kreativen Phase waren die Frauen eingeladen, eine oder mehrere Sternenkarten zu gestalten. Den Abschluss des Tages bildete ein meditativer Gottesdienst, in dem der Dank und die Bitten vor Gott gebracht wurden. Am Ende dieses Besinnungstages waren sich alle Teilnehmerinnen einig, dass sie auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein möchten, wenn wieder eingeladen wird zur Atempause im Advent.
