Ökumenischer Ausflug der kath. Dekanate Maifeld-Untermosel, Andernach-Bassenheim und der Ev. Kirchengemeinde Plaidt
Auf den Spuren Luthers
Worms /Region. „Auf den Spuren Luthers“ - Unter diesem Motto fand kürzlich ein ökumenischer Ausflug nach Worms statt. Rund 30 Menschen aus der Region machten sich von Ochtendung aus mit dem Bus auf den Weg in jene Stadt, in der Martin Luther 1521 vor dem Reichstag und dem Kaiser seinen berühmten Satz gesagt haben soll: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“. Er war nicht bereit, seine Thesen zur Kirchenreform zu widerrufen. Die Dekanate Maifeld-Untermosel und Andernach-Bassenheim sowie die evangelische Kirchengemeinde Plaidt hatten gemeinsam zu der Tagestour eingeladen, die in einer Reihe von ökumenischen Angeboten auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 steht. In Worms erfuhren die Reisenden bei gutem Wetter zum Beispiel am Luther-Denkmal, welche Auswirkungen Luthers Thesen für Kirche und Gesellschaft hatten. Auch auf die Spuren jüdischen Lebens in Worms begab sich die Reisegruppe - beeindruckend der jüdische Friedhof „Heiliger Sand“ und die Synagoge mit Ritualbad („Mikwe“). Dekanatsreferentin Marion Jensen, Pastoralreferent Günter Leisch und Pfarrer Michael Stoer hatten gemeinsam mit den Ehrenamtlichen Werner Daiber, Norbert Ruckhaber und Dieter Jagiolka den Tag vorbereitet und durchgeführt. 2016 geht es dann wieder aufs Fahrrad: Vom 2. bis 5. Juni 2016 wird eine ökumenische Fahrradwallfahrt über Eisenach nach Weimar durchgeführt, 2017 wird Wittenberg das Ziel sein. Dort hat Luther im Jahr 1517 seine Thesen angeschlagen.
