Elf Kerlchen bieten Ihren Zuschauern unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm
Beste Unterhaltung für Augen und das Ohr
Kruft. Die Elf Kerlchen aus Kruft waren zu ihrem Bunten Abend genau wie die bunt kostümierten Narren im Publikum in karnevalistischer Hochstimmung. Nach dem Einzug des Elferrates und der Amazonen begrüßte Sitzungspräsident Frank Berssem das närrische Publikum und führte wie gewohnt souverän durch das vielseitige Programm. Den Auftakt bildete der Gardetanz der Jungen Amazonen Gruppe C, die von ihren Trainerinnen Sandra Geisen und Sandra Hämmerling bestens für ihren Auftritt vorbereitet worden waren. Nach der geforderten Zugabe bestieg Hilde Simon als „Appolonia“ die närrische Bütt und berichtete von ihrer Wellness-Reise mit vielen Tücken. Afrikanische Klänge hallten durch den Saal und kündigten den Schautanz der Jungen Amazonen, Gruppe B, an. In herrlichen Kostümen, trainiert von Heike Pinhammer, verzauberten die jungen Mädchen ihr Publikum und ernteten den verdienten Applaus. Nicht alltäglich sind Weihnachtsbäume auf einer Karnevalssitzung. Sprachlich und gesanglich harmonierten Susanne Treins und Sarah Klemens in glitzernden Kostümen und ließen das Leben als Weihnachtsbaum Revue passieren. Auch das Gedicht „Die Sach mem Chrésbóóm“ in Krufter Mundart (von Karl Klein) wurde geschickt in den Vortrag eingebaut. Jürgen Hesch (als Obi Wan) und Bernhard Treins (als Meister) kamen aus einer fernen Galaxie zu den Klängen von Star Wars herangeflogen, um schließlich doch in der Vulkanhalle zu landen. Mit flotten Sprüchen und Gesangseinlagen zu bekannten Melodien nahmen sie das närrische Publikum mit und heizten mächtig ein. Die jungen Amazonen, Gruppe A, wirbelten als Gespenster über die Bühne; Julia Mehlen hatte diesen Tanz einstudiert, der auch mit viel Applaus und einer Zugabe belohnt wurde. Nicht als Goldfinger, sondern als Goldfigur trat Stefanie Schmitz auf die Bühne; schnell hatte Sie die Narrenschar in ihren Bann gezogen. Witzig und pointenreich zeigte sie sich als gewichtige Frau und erntete Lacher und stehende Ovationen. Besonders ausgelassen war die Stimmung bei dem gesanglichen Beitrag von Antonia und Sarah Schmitz und lauthals sang der gesamte Saal mit. Mit zackigen Schritten und gekonnter Akrobatik präsentierten sich die Amazonen mit ihrem Gardetanz unter der Leitung von Marion Schüngel. Ohne Zugabe kamen die Mädchen nicht von der Bühne. Scharfe Typen vom Bau, das Herrenballett der Elf Kerlchen, zeigten einen Showtanz, der vor der Pause noch einmal das Publikum von den Stühlen riss. Einstudiert hatte diesen flotten Tanz Steffi Kuhlen. Nach der Pause konnte Sitzungspräsident Frank Berssem das Plaidter Prinzenpaar, Prinz Markus II. und Prinzessin Nicole I. samt Gefolge in der Narrhalla begrüßen. Mit ihrem Prinzenlied „Fanfare für de Prinz“ sorgten sie für ausgelassene Stimmung und wurden vom Krufter Publikum gefeiert. Schließlich sind sie in dieser Session das einzige Prinzenpaar der Pellenz. Wieder einmal waren es die von Marion Schüngel trainierten Amazonen, die mit dem Showtanz „kleine Leute“ die Zuschauer begeisterten. Für Spektakel auf der Bühne sorgten die Kretzer Guggemusiker. Unheimlich wurde es dann auf der Bühne; Dracula alias Frank Berssem entstieg seinem Sarg und sorgte mit seinem gekonnten Vortrag für einen weiteren Stimmungshöhepunkt des Abends. Spritzig, akrobatisch, einfach gekonnt der Mariechentanz von Paula Berssem, die diesen Tanz selbst einstudiert hatte. Ein Garant für Unterhaltung stieg dann in die Bütt: Thomas Zinken geht seit einiger Zeit zum Lachen in den Keller, so jedenfalls berichtete er in seinem gekonnten Vortrag zum Thema Karneval. Ein Augenschmaus und der famose Abschluß des Abends bildete das Damenballett unter dem Motto „Burlesque“. Die hübschen Frauen verzückten mit ihrem bravourösen Tanz, bei dem wiederum Marion Schüngel ihr Talent als Trainerin unter Beweis stellten konnte. Zum großen Finale zog es noch einmal alle Aktiven auf die Bühne, um eine gelungene Vorstellung zu feiern.
Ein Augenschmaus und der famose Abschluss des Abends bildete das Damenballett unter dem Motto „Burlesque“.Foto: privat
