Kernstadtübung im „Haus Nette“
Brandstiftung in der Patientenküche
Im Einsatz waren Kräfte der Kernstadtwehr sowie Kräfte des DRK Andernach
Andernach. Das Pflegepersonal meldete einen Brand mit starker Rauchentwicklung in der Patientenküche. Daraufhin wurden die Patienten vom Pflegepersonal in den umzäunten Außenbereich (forensische Abteilung) evakuiert. Durch die Rauchausbreitung im Erdgeschoss schlossen die Brandschutz-/Rauchschutztüren automatisch. Dadurch konnte der Haupteingang nicht mehr zur Brandbekämpfung genutzt werden. Mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, besetzt mit neun Einsatzkräften, wurde die Brandbekämpfung sowie die Personensuche unter Atemschutz durch einen Trupp über den seitlichen Hintereingang vorgenommen. Desweiteren wurde ein Überdrucklüfter im Eingangsbereich in Stellung gebracht, um die Einsatzstelle rauchfrei zu bekommen. Im Arztzimmer, das vom ersten Brand nicht betroffen war, legte der Brandstifter das nächste Feuer. Der „zündelte“ Patient wurde aufgrund der schnellen Rauchausbreitung ohnmächtig. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr eingesetzt. Der Ortsverein des Roten Kreuzes Andernach betreute mit dem Pflegepersonal die evakuierten Patienten im gesicherten Sammelbereich. Im Anschluss an die Übung fand in den Räumen der Rhein-Mosel-Fachklinik (RMF) die Manöverkritik statt. Es wurde den Verantwortlichen der RMF Verbesserungsvorschläge gemacht insofern, dass das Schlüsseldepot zur Brandmeldezentrale verlegt wird. Im Einsatz waren Kräfte der Kernstadtwehr sowie Kräfte des DRK Andernach.
