JSG Weibern/Rhein-Nette schlägt sich beachtlich
Die weibliche B-Jugend der JSG Weibern/Rhein-Nette zeigt auswärts kämpferische Leistung
Zum vorerst letzten Auswärtsspiel der Vorrunde der RPS-Regionalliga reiste die weibliche B-Jugend der JSG Weibern/Rhein-Nette zur WJSG Kandel/Wörth/Hagenbach und zeigte dabei erneut eine überaus beachtliche Leistung. Dabei sprachen vor dem Spiel nicht viele Faktoren für die JSG. Neben der weiten Anreise zu einer durchaus unüblichen frühen Anwurfzeit, plagten die JSG Weibern/Rhein-Nette personelle Sorgen. So musste man verletzungs- bzw. krankheitsbedingt gleich auf vier Feldspielerinnen verzichten. Diesen Widrigkeiten zum Trotz starteten die JSG-Mädels sehr motiviert ins Spiel gegen die hochfavorisierten Gastgeberinnen aus der Südpfalz. Bis zur 15. Spielminute und einem Spielstand von 7:7 verlief das Spiel ausgeglichen, ehe sich die Gastgeberinnen erstmals auf 10:7 (18.) absetzen konnten. Im Anschluss konnte man durch ein beherztes, kämpferisches Auftreten den Anschluss an die Gastgeberinnen halten, sodass zur Halbzeit ein akzeptabler Pausenstand von 13:9 auf der Anzeigetafel stand. Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Mädels der JSG Weibern/Rhein-Nette leider komplett. Durch einen 5:1-Lauf konnten die Gastgeberinnen der WJSG Wörth/Kandel/Hagenbach auf 18:10 (30.) enteilen, sodass man bereits sehr früh die zweite Auszeit nehmen musste. Ausgehend von dieser zeigten die JSG-Mädels wieder ihr wahres Gesicht und konnten den Lauf der Gastgeberinnen mit einem starken 4:0-Lauf kontern. Der Anschluss schien beim Zwischenstand von 18:14 (33.) wieder hergestellt. Trotz der nun entfachten Euphorie gelang es nicht den Rückstand nochmal entscheidend zu verkürzen. „Der Endstand von 27:22 zugunsten der Gastgeberinnen vermag dabei den Spielverlauf nicht in Gänze abzubilden“, waren sich auch das Trainer-Trio Julian Dannenberg, Patrick Heckenbach und Kevin Scholl unisono einig. „Auch heute ist es uns gelungen mit einem dezimierten Kader gegen einen deutlichen älteren, erfahreneren Gegner ein sehr beachtliches Ergebnis zu erzielen und somit ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen. Zwei kurze Phasen der Unkonzentriertheit und die mit zunehmender Spieldauer schwindenden Kräfte haben uns heute um etwas Zählbares gebracht. Dennoch haben die Mädels auch heute wieder eine beeindruckende Leistung gezeigt, zu der wir nur gratulieren können. Für uns Trainer ist es faszinierend zu sehen, dass wir auch dem heutigen Gegner handballerisch und kämpferisch absolut ebenbürtig waren. Insbesondere unsere Durchsetzungsstärke in den Zweikämpfen gegen körperlich klar überlegene Gegnerinnen stimmt uns positiv. Wir blicken mit viel Vorfreude auf die anstehenden Heimspiele und hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung. Die Mädels brennen darauf vor heimischem Publikum weiterhin die Liga aufzumischen. Treten wir weiterhin so auf, werden wir uns früher oder später belohnen, davon sind wir überzeugt“, so das Trainer-Trio.
Ausblick: Die JSG Weibern/Rhein-Nette blickt mit Vorfreude auf die, in der Robert Wolff-Halle in Weibern stattfindenden, anstehenden Heimspiele am 12.9.2026 um 15 Uhr, am 19.9.2026 um 17 Uhr und am 26.9.2026 um 15 Uhr. Die Mädels freuen sich auf zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.
Für die JSG Weibern/Rhein-Nette spielten: Leonie Groß, Hanna Gabriel, Lea Rach, Leni Reintges, Finnya Finke, Sarah Wingender, Frida Gilcher, Lisa Wehner, Nele Nalbach, Franziska Binot
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Weibliche B-Jugend JSG Weibern/Rhein-Nette Foto: Gudrun Finke