Evangelischen Kirchengemeinde
Ein Abend für ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige
Andernach. Im jährlichen Wechsel mit den zwei Gemeindefesten an der Christuskirche bzw. an der Kreuzkirche bedankt sich das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Andernach mit einem Mitarbeiterdankabend bei den ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen in der der Gemeinde. 85 gut gelaunte Mitarbeiter waren der diesjährigen Einladung des Presbyteriums zur zweiten Veranstaltung dieser Art, diesmal zu einem „Kleinkunst-Abend“, in den Gemeindesaal an der Christuskirche gefolgt. Jürgen Thillmann, der Finanzkirchmeister, hatte diesen Abend mit großem Engagement und Aufwand an Zeit, Mühe und materiellen Ressourcen vorbereitet und durchgeführt. So war es kein Wunder, dass er lang anhaltenden Applaus bekam, als Hans-Jochen Annuß, Vorsitzender des Presbyteriums, sich bei ihm für diese Arbeit bedankte. In seiner Begrüßung betonte der Vorsitzende die breite Palette der Wirkungsbereiche, in denen sich die Kirchengemeinde nach innen und außen darstellt, und wies darauf hin, dass die Verwirklichung und Darstellung dieser Vielfalt ohne das engagierte Mitwirken und Mitmachen der Mitarbeiter, ohne deren Aufwand an Arbeit und Zeit sowie der Ideen und Tatkraft jedes Einzelnen gar nicht möglich wäre.
Nach einem Begrüßungsgetränk konnte man sich nach einem gemeinsam gesungenen Lied der Vorspeise widmen und mit seinem Tischnachbarn ins Gespräch kommen. Die Tischrunde war durch ein Losverfahren kunterbunt gemischt worden, sodass man sich quer durch die Gemeinde über die Grenzen der einzelnen Arbeits- und Wirkungsbereiche besser kennenlernen konnte. Der erste künstlerische Höhepunkt war der Auftritt der „Karma Kabarettistin“ Silvia Doberenz, die mit ihrem Programm „Die Erleuchterin“ in ihrer Rolle als Lebensglücksberaterin Spaß und Nachdenkliches zu den Themen Wahrheit, Liebe, Wiedergeburt und Lachen im Repertoire hatte. Einer ihrer Kernsätze war: „Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner!“ Es war klar, dass sie nach ihrer amüsanten Vorstellung, nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen durfte. Jetzt lockte das leckere Buffet, das man sich schmecken ließ, um dann seine Kenntnis über die Gemeinde in einem „Gemeinde-Dalli-Klick“ unter Beweis zu stellen. Danach war die Stunde der Musik gekommen: die Jazz-Sängerin Jutta Capallo, einfühlsam am Klavier begleitet von Wolfram Schmitz, überzeugte mit ihrer facettenreichen und wandlungsfähigen Stimme mit Songs über Liebe, Sehnsucht, Sommer und Fernweh und konnte sich so ihres Applauses sicher sein, der auch sie zu einer Zugabe zwang. Die anschließende Tombola, die durch großzügige Spenden der Andernacher Geschäftswelt ausgestattet worden war, sorgte dafür, dass niemand mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Und so beendete ein letztes, gemeinsam gesungenes Lied diesen ereignisreichen Dankabend.
Die „Lebensglücksberaterin“ hat offensichtlich selbst Spaß an ihrem Vortrag.
