Allgemeine Berichte | 01.08.2019

Deutsch-Österreichischer Freundschaftskreis Andernach-Stockerau

Eine Radtour rund um den Bodensee

Die Gruppe verbrachte viele tolle Tage am Bodensee. Foto: privat

Andernach. 18 Mitglieder des Deutsch-Österreichischen Freundschaftskreises nahmen an der diesjährigen Radtour „Rund um den Bodensee“ teil. Vorsitzender Heinz Hörnig hatte die Tour mit einem Reiseveranstalter organisiert und vorbereitet. Zunächst ging es mit der Bahn von Andernach nach Bregenz. Hier traf man sich mit dem Reiseleiter und die Räder wurden ausgeteilt. Nach dem Abendessen unternahm man noch einen Bummel an der Bregenzer Strandpromenade, vorbei an dem Festspielplatz der Bregenzer Festspiele. Beeindruckt waren die Andernacher Freunde von der eindrucksvollen Gestaltung der Kulisse der Seebühne. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück auf die erste Etappe von Bregenz nach Güttingen: Raus aus Bregenz und rein in die österreichischen Naturschutzgebiete „Alpenrhein-Mündung“ und „Rheinspitz“. Auf sehr schönen Dammwegen ging es nach Gaissau, wo die Grenze zur Schweiz überfahren wurde. Über Arbon und Rommanshorn immer in der Nähe des Bodensees kamen wir am Nachmittag in Güttingen an, 56 km Radwege waren geschafft. Vor dem Abendessen gab es dann für einige noch ein erfrischendes Bad im Bodensee. Die zweite Etappe führte die Radler von Güttingen entlang des Untersees mit Blick auf die Klosterinsel Reichenau, vorbei an Ermatingen und Steckborn ins malerische Stein am Rhein, wo zwei Übernachtungen gebucht waren. Am ersten Abend war das Abendessen in einem Restaurant auf dem traditionsreichen Marktplatz organisiert, ein selten schöner Ort mit langer Tradition und wunderschönen alten Häusern und Kirchen. Insbesondere das bemalte Rathaus und die schön bemalten Häuserfronten rund um den Marktplatz sind sehenswert. Am dritten Tag stand der Rheinfall von Schaffhausen im Mittelpunkt. In knapp 2 Stunden radelten alle gemütlich von Stein am Rhein nach Schaffhausen. Dort bestieg die Gruppe ein Schiff, dass unmittelbar an den mächtigen Rheinfall heranfuhr. Die Wassermassen, die den Felsen herunterschossen waren gewaltig, weil es Tage vorher mächtig im Quellgebiet des Rheins geregnet hatte. Zurück fuhren alle gemütlich mit dem Schiff von Schaffhausen bis nach Stein am Rhein. Die vierte Etappe führte die Andernacher Freunde von Stein am Rhein nach Salem. Es ging über Gaienhofen nach Radolfzell und dem See entlang in Richtung Insel Mainau und mit der Fähre von Wallhausen nach Überlingen. Einige entschieden sich, wegen der großen Hitze mit dem Zug von Überlingen hinauf nach Salem zu fahren. Der Rest radelte die Strecke tapfer hoch. Das Hotel lag direkt an der Schlossanlage Salem und das Abendessen konnte man im Gartenrestaurant des Hotels einnehmen. Anschließend gab es noch die Gelegenheit durch die Schlossanlage Salem zu flanieren. Von Salem startete dann die fünfte Etappe mit einer rasanten Abfahrt von Salem an den Bodensee, vorbei an den Pfahlbaudörfern in Uhldingen – originalgetreuer Nachbau eines Dorfes in der Steinzeit. Weiter am Bodensee entlang über Meersburg und Fischbach in die Zeppelinstadt Friedrichshafen. Der Besuch des Zeppelinmuseums war natürlich Pflicht. Denn hier ist die weltweit umfangreichste und bedeutendste Sammlung zur Geschichte und Technik der Zeppelin-Luftschifffahrt zu sehen. Am sechsten und letzten Tag der Radtour „Rund um den Bodensee“ kam der Vorschlag auf, ebenfalls der großen Hitze geschuldet, es etwas ruhiger angehen zu lassen und einen Teil der Strecke, von Friedrichshafen nach Lindau, vom Schiff aus zu genießen. Gesagt, getan nochmals genoss man die herrliche Bodensee-Landschaft vom Schiff aus und eine gemütliche Fahrt nach Lindau. Die Reststrecke von Lindau nach Bregenz waren leichte 15 km und die Gruppe erreichte frühzeitig das Hotel. Ein Höhepunkt stand noch aus. Die Seilbahnfahrt auf den Bregenzer Hausberg „ Pfänder“. Vom 1064 m hohen Pfänder hat man einen einzigartigen Ausblick auf den Bodensee, Österreich, Deutschland und die Schweiz. Von der Kanzel sieht man den gesamten 63 km langen, 14 km breiten und 252 m tiefen Bodensee mit seinem größten Zufluss - dem Rhein. Ein herrlicher Abschluss der Radtour. Das Abschied nehmen am nächsten Morgen fiel natürlich schwer, doch die Zugreise von Bregenz nach Andernach war fest gebucht. Diese Radtour wird allen Teilnehmer in einer guten Erinnerung bleiben; die Landschaft um den Bodensee ist erlebnisreich und sehenswert.

Pressemitteilung des

Deutsch-Österreichischen

Freundschaftskreise

Die Gruppe verbrachte viele tolle Tage am Bodensee. Foto: privat

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