LG Rhein-Wied
Erfolge von der Jugend bis zu den Senioren
Region. Im Schatten der süddeutschen Meisterschaften fanden einige weitere Meetings mit Rhein-Wieder Beteiligung statt. Hochkarätig besetzt war die Veranstaltung in Erfurt, wo Viktoria Müller ihre Saisonbestleistung über 60 Meter Hürden auf 8,35 Sekunden verbesserte und sich in der deutschen Jahresbestenliste auf Rang 13 verbesserte. Müller wurde hinter Monika Zapalska (8,28) Zweite im A-Finale.
Beim U14-Talents-Meeting in Troisdorf räumte Mateo Tavano in der M12 ab. Bei vier Starts erreichte er drei Siege über 60 Meter (8,90 Sekunden), 60 Meter Hürden (10,89 Sekunden) vor seinem LG-Kollegen Felix Trapp (11,34) und im Hochsprung (1,37 Meter) sowie Rang zwei im Weitsprung (4,47 Meter). Die besten Ergebnisse bei den Mädels erreichte Rebekka Raillard als Fünfte im A-Finale über 60 Meter (9,26 Sekunde) und Weitsprung-Sechste (4,18 Meter). Die nächsthöhere Altersklasse kam in Mannheim zusammen. Beim Hallensport der U16 schaffte es Marc-Noel Kummer mit einer Kugelstoß-Leistung von 10,73 Metern als Drittplatzierter aufs Podest.
Hüft-OP im September, später Trainingsbeginn im Herbst und Urlaub über Weihnachten: Das waren die Startbedingungen in die neue Wintersaison in Markus Paquées neue Altersklasse M50. Gleich zum Einstieg nahm er sich das volle Programm vor. Über 60 Meter und 60 Meter Hürden ging Paquée bei den Westfälischen Meisterschaften in Dortmund außer Wertung an den Start. Mit 8,91 Sekunden über die Hürden zeigte sich der Rhein-Wieder sehr zufrieden und im Flachsprint ließ er nach 7,81 Sekunden den Deutschen Hallenmeister hinter sich. Nur ein Tag später hatten die Senioren beim Masters-Sportfest in Ludwigshafen die nächste Startmöglichkeit.
Paquée lief auch hier, verbesserte sich mit 7,77 Sekunden über 60 Meter auf Platz zwei der deutschen Jahresbestenliste und legte auch über die Hürden noch einmal etwas zu (8,89). Den Einsatz über 200 Meter, das fünfte Rennen innerhalb von zwei Tage, bezeichnete Paquée nicht als seinen schönsten Lauf. Der Tagessieg mit 25,56 Sekunden und einem weiteren zweiten Rang in der Jahresbestenliste wurde es trotzdem. Neben Paquées Erfolgen gab es fünf weitere erste Plätze durch den nimmermüden Friedhelm Adorf in der M80 (60 Meter in 9,04 Sekunden und 200 Meter in 30,29 Sekunden), Wurfspezialist Sven Henniger im Kugelstoß der M50 (12,46 Meter) und Vielstarterin Susanne Paprotta im Weitsprung (4,23 Meter) sowie Kugelstoß (7,28 Meter) der W35.
