Erfolgreiche Städtebauförderung in Plaidt
Erfolgreiche Städtebauförderung 2026 in Plaidt und Kruft mit hohen Investitionen
aus Mendig
Städtebauförderungsprogramm „Kleine Städte – ländliche Zentren“
Plaidt und Kruft ziehen positive Bilanz
Zu einem gemeinsamen Rückblick auf die erfolgreich umgesetzten Maßnahmen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Kleine Städte – ländliche Zentren“ endete die Fördermaßnahme des Kooperationsverbundes Plaidt–Kruft. Aus diesem Anlass begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, Sebastian Busch, den rheinland-pfälzischen Staatsminister und Landtagsabgeordneten Clemens Hoch in den neu gestalteten Räumlichkeiten des Krufter Rathauses.
Neben Clemens Hoch nahmen an der Veranstaltung u.a. auch der Plaidter Ortsbürgermeister Peter Wilkes sowie die Krufter Gemeinderäte Marco Krings (CDU) und Andreas Lung (SPD) teil.
Die Gründung des Kooperationsverbundes Plaidt–Kruft und die gemeinsame Bewerbung um die Aufnahme in das Förderprogramm wurden bereits am 30. Juli 2014 in einer gemeinsamen Sitzung der Ortsgemeinderäte beschlossen. Ziel war es, die Zusammenarbeit beider Gemeinden in verschiedenen Bereichen zu stärken. Daraus entwickelten sich vielfältige Kooperationsfelder, darunter die Zusammenarbeit der Bauhöfe, die Jugend-, Kultur- und Vereinsarbeit, die Infrastruktur- und Versorgungsplanung sowie die Kooperation mit dem Zweckverband „Frei- und Hallenbad Pellenz“.
In einer audio-visuellen Präsentation stellten die Architektin Eva Steinberger-Theisen aus Kruft und Berthold Junglas, Dipl.-Ing. (FH), Fachbereichsleiter und Werkleiter des Eigenbetriebs Abwasser der Verbandsgemeinde Pellenz, die mit großem Engagement geplanten und umgesetzten Projekte vor. VG-Bürgermeister Sebastian Busch würdigte insbesondere den außergewöhnlichen Einsatz von Eva Steinberger-Theisen, die zahlreiche Maßnahmen mit großem persönlichem Engagement begleitet habe.
Berthold Junglas hob hervor, dass durch die umfangreichen Eigenleistungen des Bauamtes der Verbandsgemeinde Pellenz Honorarkosten von nahezu 500.000 Euro eingespart werden konnten. Einen besonderen Anteil am Gelingen der Projekte schrieb er dem damaligen Krufter Ortsbürgermeister und Ökonomierat a. D. Rudolf Schneichel zu, der für alle Beteiligten „Motivation und Motor zugleich“ gewesen sei.
In Plaidt wurden sechs kommunale Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 3,1 Millionen Euro umgesetzt. Dafür flossen Fördermittel in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden sieben private Sanierungsmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von etwa 735.000 Euro realisiert und mit insgesamt 181.030 Euro gefördert.
Auch in Kruft konnten beachtliche Ergebnisse erzielt werden. Für vier öffentliche Maßnahmen wurden rund 2,4 Millionen Euro investiert; die Fördermittel beliefen sich auf etwa 1,2 Millionen Euro. Besonders deutlich wurde zudem die hohe Investitionsbereitschaft privater Eigentümerinnen und Eigentümer. Bei privaten Sanierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 2,1 Millionen Euro wurden Fördermittel in Höhe von 325.000 Euro bewilligt.
„Ich bin äußerst beeindruckt von der bemerkenswerten Entwicklung der Ortsgemeinden Plaidt und Kruft“, betonte Staatsminister Clemens Hoch. „Die zahlreichen Maßnahmen haben nicht nur das Ortsbild nachhaltig aufgewertet, sondern tragen auch zu einer insgesamt positiven Entwicklung der Region bei. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass die Investitionen des Landes Rheinland-Pfalz nachhaltig wirken und auf fruchtbaren Boden fallen.“
Abschließend bedankte der Staatsminister sich herzlich für die Einladung ins Krufter Rathaus und würdigte das große Engagement aller Beteiligten, die zum Erfolg des Förderprogramms beigetragen haben.
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Die Vertreter:innen vor dem Rathaus in Kruft. Foto: Wahlkreisbüro Clemens Hoch