Politik | 30.06.2013

Freie Wählergruppe Andernach e.V.

„Essbare“ Bepflanzung am Kurfürstendamm

Mitglieder der FWG Andernach e.V. begrüßen bei ihrer Ortsbegehung des Bahnhofsvorplatzes / Kurfürstendammes Andernach die Aufstellung der neuen Fahrradcontainer.  K. Büchner

Andernacht. Auf dem Mitte Juni in Andernach abgehaltenen Kongress „Urban Green Card - die Essbare Stadt Andernach“ wurde unter anderem die Empfehlung abgegeben, die als Beet angelegten Parkzwischenflächen am neu sanierten Kurfürstendamm im Rahmen des Projektes „Essbare Stadt“ zu gestalten. Die Freie Wählergruppe Andernach e.V. (FWG) begrüßt diese Empfehlung ausdrücklich. Die Bepflanzung der Parkzwischenflächen beispielsweise durch kleinwüchsige Zwergobstbäume sei eine hervorragende Möglichkeit, um den vom Bahnhofsgelände kommenden Gästen Andernachs einen ersten Eindruck von der „Essbaren Stadt“ zu vermitteln. Während der Ortsbegehung des Bahnhofsvorplatzes und der Besichtigung des Baufortschritts am Kurfürstendamm innerhalb der vergangenen Woche lobten die FWG-Mitglieder nicht nur die Qualität der durchgeführten Baumaßnahmen, sondern auch die ausgebaute Fahrradstation. Eigentümern hochwertiger Räder wird hier nach Eröffnung des Kurfürstendamms die Möglichkeit geboten, das eigene Fahrrad für ein angemessenes monatliches Entgelt gesichert in den neu aufgestellten, abschließbaren Fahrradcontainern unterzubringen. Gerade Pendlern, die ihren Drahtesel ganztägig am Bahnhof abstellen wollen, kommt diese Möglichkeit entgegen, weil sie an ihrem Eigentum keinen durch Randalierer zugefügten Schaden mehr befürchten müssen. Mit großer Sorge nahm die FWG auf ihrer letzten Arbeitssitzung durch offizielle Berichterstattung in der Presse zur Kenntnis, dass das Projekt „Essbare Stadt“ bereits ab dem nächsten Jahr beendet sein könnte. Schließlich erlangte Andernach durch die vielfältige Berichterstattung in den unterschiedlichsten Medien, allen voran durch deutschlandweite Presseartikel und Medienberichte im Internet, einen hohen nationalen und sogar internationalen Bekanntheitsgrad. Gerade die Arbeit in den „Lebenswelten Eich“ sei für die Bürgerarbeiter und Hilfskräfte der Perspektiven gGmbH eine gute Möglichkeit, sich für ihre Stadt einzubringen. Auch die „Lebenswelten Eich“ hätten nach Ende des Projektes „Essbare Stadt“ keinen Bestand mehr. Deshalb sprachen sich die Mitglieder der FWG ausdrücklich für den Fortbestand des Projektes aus. Die Stadt Andernach muss nach all der erfolgten bundesweiten Berichterstattung davon ausgehen, dass das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Vorzeigeprojekt eher zunehmen wird. Eine so plötzliche Beendigung des Projektes könne dem Ansehen Andernachs sogar schaden und zahlreiche Besucher verärgern, die sich selbst ein Bild von der „Essbaren Stadt“ machen wollen.

Pressemeldung der

FWG Andernach

Mitglieder der FWG Andernach e.V. begrüßen bei ihrer Ortsbegehung des Bahnhofsvorplatzes / Kurfürstendammes Andernach die Aufstellung der neuen Fahrradcontainer. Foto: K. Büchner

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