Allgemeine Berichte | 17.08.2015

Laacher Festwoche vom 15. bis 24. August

Festwoche feierte gelungenen Auftakt

Klostermarkt Maria Laach lockte zahlreiche Besucher an - vielfältiges Angebot erfreute die begeisterten Gäste

Bruder Leonhard war mit seinem „Oldtimer“-Traktor ständig von Fotografen umringt.

Maria Laach. Zum Auftakt der Laacher Festwoche vom 15. bis 24. August strömten zahlreiche Besucher nach Maria Laach, wo bereits früh morgens in der mit außergewöhnlichen floristischen Kunstwerken dekorierten Abteikirche das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel gefeiert wurde. Obwohl der wolkenverhangene Himmel zunächst nichts Gutes verhieß, blieb das Wetter bis zum Abend stabil, sodass dem Erfolg des Klostermarktes nichts mehr im Wege stand. Bereits gegen Mittag war der große Parkplatz am Klostergut Maria Laach (Hofladen) restlos belegt. Kein Wunder, schließlich hatten die Stände im öffentlichen Bereich des Klosters und die Laacher Betriebe einiges zu bieten.

Ob es sich um hochwertige keramische Erzeugnisse aus der Laacher Keramikmanufaktur, die Glasperlenwerkstatt von Angela Liane Wagner, die künstlerisch hochwertigen Skulpturen des Bildhauers Patrick Gerz oder um die Filmvorführungen im Klosterforum handelte, die über die Abtei und das Leben der Mönche berichteten und einen Einblick in Arbeit der verschiedenen Laacher Handwerksbetriebe gaben - um das riesige Angebot in aller Ausführlichkeit genießen zu können, bedurfte es mehrerer Rundgänge durch das weitläufige Klostergelände. Da bot sich eine kleine Rast vor dem Seehotel, wo Spezialitäten und Besonderheiten des Hauses offeriert wurden oder die Fischerei vom Laacher See unter anderem ihre berühmten Seefelchen servierten, geradezu an.

Kunst als Publikumsmagnet

Ebenso wie die Schreinerei Maria Laach, die sich mit ihrer spektakulären Möbelausstellung in der Villa Reuther als wahrer Publikumsmagnet erwies, erfreuten sich auch die Bildhauerei, die Kunstschmiede und die Glockengießerei, die mit einem eigenen Stand vor der Klostergärtnerei vertreten war, großer Beliebtheit. Während sich in der Klostergärtnerei alles um das Motto „Kräuter“ drehte, erwiesen die floralen Installationen und Gestecke in und vor der Abtei sich als absolutes Highlight des Klostermarktes. Die Kunstwerke wurden allesamt von Bruder Stephan und dessen ehemaligen Kommilitoninnen Simone Menig, Anja Dangelmaier und Anna Theisen gefertigt.

Außerdem stellte Bruder Stephan seine bemerkenswerte Kreativität mit eigens kreierten modernen Kopfbedeckungen unter Beweis, die - nach seinen Vorgaben - von der ehemaligen Klostermitarbeiterin Marianne Zepp aus Bell und seiner Mutter genäht worden waren. Die extravagant anmutenden Kappen erfreuten sich bei Männern und Frauen gleichermaßen großer Beliebtheit. Auch im Klostergut Maria Laach hatten das Mitarbeiterteam von Michael und Nina Ullenbruch alle Hände voll zu tun, um der Nachfrage nach der hausgemachten Gulaschsuppe, Bratwurst oder Leberkäse vom Laacher Bio Rind gerecht zu werden. Während einige Besucher sich in dem idyllischen Garten des Hofladens ein wenig entspannten, bildeten sich vor den ebenfalls dort vertretenen Ständen von Ulla Braun aus Mendig (Fair für alle), der Waldorfschule Neuwied oder einem Schmuckdesigner, der aus Silberbesteck gefertigte Ringe, Ketten und Armbänder anbot, große Menschentrauben.

Zwei wunderbare Orgelkonzerte mit dem Organisten Gereon Krahforst in der Abteikirche sowie eine feierliche Vesper rundeten das vielseitige und anspruchsvolle Angebot des Klostermarktes ab. Weitere Informationen über die Klosterbetriebe im Allgemeinen und die Laacher Festwoche im Besonderen können im Internet unter www.maria-laach.de nachgelesen werden.

Bruder Leonhard war mit seinem „Oldtimer“-Traktor ständig von Fotografen umringt.
Unter dem neuen Logo „M-Lacensia“ stellte Andrea Lange (rechts) hochwertige keramische Erzeugnisse aus der Laacher Keramikmanufaktur vor.

Unter dem neuen Logo „M-Lacensia“ stellte Andrea Lange (rechts) hochwertige keramische Erzeugnisse aus der Laacher Keramikmanufaktur vor.

Bruder Leonhard war mit seinem „Oldtimer“-Traktor ständig von Fotografen umringt.

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