Allgemeine Berichte | 29.04.2016

Aufzeichnung für OK4.de

Führung durch die Grube Bendisberg

Alfred Adams und Otto Kaiser besichtigten das alte Bergwerk in Langenfeld

Dr. Volker Reppke, Mineraloge und zweiter Vorsitzender des Fördervereins „Grube Bendisberg“ führte Alfred Adams und Otto Kaiser durch das Besucherbergwerk.privat

Andernach/Langenfeld. Die Grube Bendisberg ist ein ehemaliges Erzbergwerk und befindet sich auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Langenfeld. Im Bergwerk wurde auf insgesamt fünf Ebenen Erz abgebaut. Die beiden unteren Ebenen haben keinen direkten Zugang von außen. Sie stehen heute voll Wasser und sind nicht erreichbar. Im Jahr 2003 ist der Tiefe Eisenheldstollen nach fast fünfzig Jahren wieder geöffnet worden.

Am 21. November 2004 erfolgte die Öffnung des Mittleren Eisenheldstollens. Nach Besichtigung der Strecken und Gänge stand fest, dass sich diese Anlage hervorragend als Besucherbergwerk eignet. Die engen Stollen und Strecken, Sprengstoff- und Haspelkammer, Rollen, Schütten, Erzgänge sowie die mineralischen Aussinterungen wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie bieten spannende Möglichkeiten in die Vergangenheit zu reisen. Gemeinsam mit der Ortsgemeinde Langenfeld, die das Bergwerk am 30. Juni 2005 von der Firma Umicore S.A., Brüssel, Belgien (Rechtsnachfolger der AG des Altenbergs) erworben hat, wurde die Errichtung eines Besucherbergwerks realisiert. Hierbei wurden zwei Ebenen, die etwa 52 Höhenmeter auseinander liegen, durch eine Eisentreppe miteinander verbunden. Auf beiden Ebenen ist eine Strecke in Form eines Rundganges von je 600 Metern den Besuchern zugänglich, wobei eine Streckenerweiterung jederzeit möglich ist, da genügend weitere Streckenabschnitte zur Verfügung stehen.

Hauptgang für die Standardführung ist der Mittlere Eisenheldstollen. Es wurde auch ein Gebäude mit Bekleidungskammer, sanitären Anlagen, Aufenthaltsraum und Ausstellungsraum und Besuchercafé errichtet. Als Sonderführung für sportliche und abenteuerlustige Besucher kann neben dem Mittleren auch der Tiefe Eisenheldstollen besichtigt werden.

Hierfür muss der Höhenunterschied von ca. 52 m überwunden werden. Dr. Volker Reppke, Mineraloge und zweiter Vorsitzender des Fördervereins „Grube Bendisberg“ führte Alfred Adams und Otto Kaiser durch das Besucherbergwerk und erklärte seine Besonderheiten. Otto Kaiser zeichnete den Rundgang durch die Grube Bendisberg auf. Zu sehen ist die Aufzeichnung unter dem Titel „Wunderschöne Heimat – Besucherbergwerk Grube Bendisberg“ im Programm des offenen Kanal Andernach. Die Sendezeit erfahren Sie aus dieser Zeitschrift oder unter OK4.de im Internet.

Dr. Volker Reppke, Mineraloge und zweiter Vorsitzender des Fördervereins „Grube Bendisberg“ führte Alfred Adams und Otto Kaiser durch das Besucherbergwerk.Foto: privat

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