Allgemeine Berichte | 01.06.2018

Andernacher Pilger auf dem Weg nach Trier

Fußwallfahrt zum Apostelgrab in der Matthias-Basilika

Die Andernacher Pilgergruppe nach ihrem Eintreffen auf dem Innenhof der Abtei St. Matthiasvor der Basilika mit Ingrid Ickenroth als Jubiläumspilgerin für die zehnte Teilnahme (l.)und dem neuen Brudermeister Rolf Keuser (5.v.r.) neben der BundestagsabgeordnetenMechthild Heil (4.v.r.). Die Erstpilger haben ihren „Pilgerstrauß“ umgehängt. privat

Andernach/Trier. An der dreitägigen Fußwallfahrt der Sankt-Matthias-Bruderschaft Mayen zum Apostelgrab des heiligen Matthias in Trier haben auch in diesem Jahr wieder eine Reihe Andernacher Pilger teilgenommen. Zu dem Jahreswort 2017: „Kommt und seht“, das einer Einladung von Jesu an seine Jünger (aus dem Johannes-Evangelium) entnommen ist, fanden unterwegs an den verschiedenen Stationen Impulsmeditationen statt. Aber auch Pilgerandachten mit Fürbitten-Gebeten und Pilgersegen in führten zu Kirchen- und Kapellenbesuchen unter anderem in Maria-Martental, Alflen, Driesch, Wengerohr und Klausen. Insgesamt 18 Neupilger waren erstmals mit dabei, denen im Trierer Meulenwald ein Erstpilger-Sträußchen feierlich überreicht wurde. Am Forsthaus im Meulenwald wurde die insgesamt 11. Pilgerstele auf dem Weg nach Trier übergeben und eingesegnet.

Höhepunkt war natürlich die feierliche Abschlussmesse in der Abtei St. Matthias in Trier, der die Blaskapelle Ettringen den würdigen musikalischen Rahmen gab. In der Basilika erhielten die Erstpilger durch Pilgerpater Athanasius die Pilgerplakette. Fünf Mitpilger wurden für ihre zehnte Teilnahme, aus Andernach Ingrid Ickenroth, mit einer Pilgerkerze als „Jubiläumspilger“ geehrt. Heinz Schäfer, dem Ehrenbrudermeister, galt die Ehrung für seine insgesamt 20-malige Teilnahme!

Neben dem Gebet und dem Gesang kam aber auch das Miteinander im Gespräch nicht zu kurz, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Oft sehen sich die Pilger im Jahr nur an diesen drei Tagen, sodass der Meinungsaustausch einen breiten Raum einnimmt. Die Abende in den Quartieren dienten aber auch der Geselligkeit: Zur Gitarre wurde fleißig gesungen. Da viele der Teilnehmer sich auch auf den Jakobsweg machen oder ihn bereits gegangen sind, dient die Pilgerwanderung auch der gegenseitigen Information über die verschiedenen Jakobswege, ihre Besonderheiten, ihre Schwierigkeiten aber auch ihre besonderen Reize.

Die Andernacher Pilgergruppe nach ihrem Eintreffen auf dem Innenhof der Abtei St. Matthias vor der Basilika mit Ingrid Ickenroth als Jubiläumspilgerin für die zehnte Teilnahme (l.) und dem neuen Brudermeister Rolf Keuser (5.v.r.) neben der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil (4.v.r.). Die Erstpilger haben ihren „Pilgerstrauß“ umgehängt. Foto: privat

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