Politische Streitigkeiten in Kruft
Gemeinwohl im Fokus - ständiges Nachtreten schadet dem Zusammenhalt
aus Kruft
Wo Menschen arbeiten und Entscheidungen treffen, kann es auch passieren, dass Fehler entstehen. Das ist nicht schön, aber liegt in der Natur der Sache und ist menschlich. Dafür entschuldige ich mich. Wir sind keine programmierbare Maschine. Das beharrliche Fokussieren der „ politischen Streitigkeiten“ , darf nicht auf dem Rücken der Krufter Bevölkerung ausgetragen werden.
In der öffentlichen Wahrnehmung der aktuellen Lage in Kruft dominiert ein sehr klares, fast schon inszeniertes Bild. Es entsteht der Eindruck, als hingen alle entscheidenden Erfolge und jede Lösung von komplexen Problemen, vom unermüdlichen Einsatz einer einzelnen Person bzw.Partei ab. Dieser Akteur versteht es meisterhaft, sich als alleiniger Macher und vorausschauender Kümmerer für Kruft zu präsentieren.
Doch ein genauer Blick hinter die Kulissen offenbart eine andere Realität. Hinter jedem erfolgreichen Beschluss und jeder spürbaren Verbesserung für die Allgemeinheit, steht in Wahrheit ein ganzer Apparat, die die eigentliche Detailarbeit leisten. Konzepte werden in wochenlangen Verhandlungen ausformuliert, Kompromisse mühsam besiegelt und bürokratische Hürden abgebaut. In akuten Notsituationen wird direkt nach Lösungen geschaut. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Waldgruppe der Kita Vulkanhalle. Diese Arbeit findet jedoch abseits der „Kameras“ bzw. sozialen Netzwerke statt.
Während die tatsächlichen Konstrukteure der Lösungen im Schatten bleiben, erntet im „Scheinwerferlicht“ oft derjenige den „Applaus“ , der die Ergebnisse am Ende medienwirksam verkündet. Diese Personalisierung von Politik ist kein Zufall, sondern eine gezielte Kommunikationsstrategie. Komplexe Prozesse werden für die Öffentlichkeit auf ein Gesicht reduziert, um Entschlossenheit und Tatkraft zu signalisieren.
Für die Bevölkerung entsteht so die Illusion einer einfachen Hierarchie. Einer regelt alles, einer kämpft für uns. Diese Schieflage in der Wahrnehmung birgt Risiken für die politische Kultur. Wenn der Eindruck verfestigt wird, dass funktionierende Strukturen nur vom Wohlwollen oder Geschick einer einzelnen Person abhängen, entwertet dies die Arbeit aller anderen Beteiligten. Das Vertrauen sollte der demokratischen Institution gelten - nicht der Selbstinszenierung eines Einzelnen.
Es ist daher unerlässlich, die tatsächliche Gemeinschaftsleistung wieder sichtbarer zu machen. Liebe Krufter Bürgerinnen und Bürger. Niemand fordert etwas totzuschweigen, aber das ewige „herumhacken“ auf ein bestimmtes Thema schadet Kruft. Wichtige Angelegenheiten bleiben auf der Strecke und das allgemeine Klima in der Krufter Bevölkerung wird zunehmend durch Missgunst und Spaltung vergiftet.
Offiziell wird jede Attacke auf die Verwaltung von Kruft mit dem Wohl der Bevölkerung begründet. Es dominieren persönliche Angriffe und das gezielte Ausnutzen von einzelnen Fehlern. Darunter leiden nicht nur wir, sondern auch unsere Familien. Bitte hinterfragen sie diese Dauerkritik mal kritisch, ob es wirklich dem Wohle von Kruft dient oder ob es sich nicht eher um eine systematische Demontage einzelner Personen handelt.
Wir können das Geschehene nicht mehr ungeschehen machen, aber wir sind weiterhin bemüht, Kruft wieder aus den Negativschlagzeilen zu holen.
Ich erwarte naturgemäß eine ablehnende Reaktion einzelner Personen auf diesen Beitrag und sehe diesen vollkommen gelassen entgegen.
Bernd Schumacher, Erster Beigeordneter Ortsgemeinde Kruft
