Schulungsabend im St. Nikolaus-Stiftshospital
Gesundheitsfürsorge für Migranten
Am Mittwoch, 11. Dezember
Andernach. Angebote zur Gesundheitsförderung und zur Prävention von chronischen Krankheiten werden von Migranten erfahrungsgemäß weniger angenommen als von Einheimischen. Dieser Unterschied zeigt sich im Fall von psychischen Erkrankungen auch bei der Behandlung: Therapien werden häufiger abgebrochen und Diagnosen nicht akzeptiert. Doch welchen Einfluss hat das kulturelle Verständnis der Zugewanderten von Gesundheit und Krankheit auf die Ablehnung von Präventionsangeboten und Therapien? Wie können Bürger und Fachkräfte auf die Zielgruppe zugehen und das Thema konstruktiv angehen?
Um diese und weitere Fragen geht es am Mittwoch, 11. Dezember, von 18 bis 20 Uhr beim Schulungsabend im St. Nikolaus-Stiftshospital, Ernestus-Platz 1, in Andernach. Prof. Dr. Magdalena Stülb, die an der Hochschule Koblenz die Arbeitsschwerpunkte Migration und Gesundheit innehat, referiert zum Thema „Migration und Gesundheitsprävention – Wie Gesundheitsfürsorge für Migranten gelingen kann“ und nähert sich den Fragen aus der Perspektive der medizinischen Anthropologie.
Um Anmeldung wird gebeten bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Projekt ZWO, bei Michael Kock, Torben Schmidt oder Julia Seidl unter Tel. (02 61) 108-655, -527, -536 oder per E-Mail an fluechtlingshilfen@kvmyk.de.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
