Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen
Heimleiter ruft zu mehr Toleranz auf
Andernach. Der Heimleiter der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Karlheinz Saage, nimmt den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember zum Anlass, den Menschen rund um Andernach das Schicksal derer ins Gedächtnis zu rufen, die körperlich oder geistig behindert sind und ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen können. „Wenn wir den Anforderungen von morgen gerecht werden wollen, müssen wir bereits heute die Weichen stellen. Neben den ethischen Fragestellungen ist mittlerweile eigentlich klar, dass wir uns die Ausgliederung von Menschen nicht mehr leisten können.“ Seiner Ansicht nach muss heute jeder Mensch nach seinen Möglichkeiten bewertet werden, nicht nach seinen Defiziten. „Und wenn wir das tun, im Sinne von Inklusion denken und handeln, dann kommen ganz erstaunliche Ergebnisse dabei heraus. Wolfgang Schäuble hat einmal formuliert, der Unterschied zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen sei, dass erstere ihre Behinderung bereits kennen und damit leben und umgehen. Das sagt eigentlich alles.“ Seit dem Jahr 1992 ist der 3. Dezember der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Ziel dieser Initiative der Vereinten Nationen ist, die volle Teilhabe und Gleichstellung behinderter Menschen in der Gesellschaft zu erreichen. Die zentrale politische Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates ist am 3. Dezember in Berlin.
Pressemitteilung
Landeskrankenhaus(AöR)
