Allgemeine Berichte | 26.11.2012, 17:28 Uhr

Innenminister Lewentz ist „GOLD“-Botschafter

Dokumentarfilm sensibilisiert für Inklusion - Unfallkasse und Ministerium planen gemeinsame Projekte

Möglichst viele Menschen für Inklusion sensibilisieren, das ist das Ziel von Innenminister Roger Lewentz (2. v.r.) und (v.l.) Abteilungsleiterin Klaudia Engels, Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse und ihrem Stellvertreter Manfred Breitbach. Der Projekttitel ist Programm: „GOLD - Du kannst mehr als du denkst“.privat
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Rheinland-Pfalz. „GOLD - Du kannst mehr als Du denkst.“ So lautet das Motto eines Dokumentarfilms, der ein Signal für das Thema Inklusion setzen soll und Ende Februar 2013 in deutsche Kinos kommt. Im Mittelpunkt der beeindruckenden Aufnahmen stehen drei Spit-ensportler auf ihrem Weg zu den Paralympics 2012. Als „GOLD-Botschafter“ unterstützt auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz das Projekt.

„Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einem Thema, das uns alle angeht: Leben mit einer Behinderung. Und das kann jeden von uns jeden Tag treffen. Die außergewöhnlichen Aufnahmen zeigen sehr klar, wie wichtig Sport für ein selbstbestimmtes Leben sein kann“, betonte Roger Lewentz, Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur, in einem Gespräch bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

„Gleichzeitig weist die Dokumentation ‚GOLD‘ auf die Bedeutung des Sports für Rehabilitation hin“, erläuterten Geschäftsführerin Beate Eggert, Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer, sowie Klaudia Engels, Leiterin der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung. Aus diesem Grunde hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) das „GOLD“-Projekt initiiert. „Sport und Bewegung tragen dazu bei, Inklusion im Alltag umzusetzen. Sie fördern Mobilität und unterstützen soziale Kontakte und das Selbstbewusstsein der Betroffenen“, so Eggert.

„Mithilfe dieses Films können wir Türen öffnen - ein guter Weg, das Thema Inklusion in die Öffentlichkeit zu transportieren“, unterstrich Lewentz. Dies sei auch vor dem Hintergrund des rheinland-pfälzischen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von großer Bedeutung. Auch die gesetzliche Unfallversicherung beschäftigt sich intensiv mit der Umsetzung von Inklusion. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Sport- und Innenminister Roger Lewentz landesweit für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und Inklusion zu sensibilisieren“, bekräftigte Beate Eggert. Dazu tragen auch die „GOLD“-Aufnahmen und die Protagonisten im Film bei: Die quer-schnittsgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn, der blinde kenianische Marathonläufer Henry Wanyoike und der australische Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley. Sie sagen: „Wir haben alle drei unseren Weg gefunden, und der Sport hat uns dabei geholfen.“

Anknüpfend an den Film, planen das Innenministerium und die Unfallkasse, einige gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen, unter anderem in Schulen und Vereinen. Erklärte Ziele: Barrieren abbauen und Inklusion unterstützen, ganz nach dem Motto: „GOLD - Du kannst mehr als Du denkst.“

Weitere Infos unter www.ukrlp.de; www.dguv.de/gold.

Pressemitteilung Unfallkasse

Rheinland-Pfalz

Möglichst viele Menschen für Inklusion sensibilisieren, das ist das Ziel von Innenminister Roger Lewentz (2. v.r.) und (v.l.) Abteilungsleiterin Klaudia Engels, Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse und ihrem Stellvertreter Manfred Breitbach. Der Projekttitel ist Programm: „GOLD - Du kannst mehr als du denkst“.Foto: privat

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